Das auf Digitalforensik und Cybersicherheit spezialisierte Unternehmen Cellebrite veröffentlichte am Donnerstag einen bereinigten Gewinn pro Aktie, der die Analystenschätzungen übertraf. Gleichzeitig blieb der Umsatz jedoch hinter den Prognosen zurück.
Das Unternehmen, das Behörden und Unternehmen Werkzeuge zur Datenextraktion und -analyse anbietet, erzielte einen bereinigten Gewinn von 0,12 US-Dollar pro Aktie. Damit lag das Ergebnis über der von Refinitiv erwarteten Marke von 0,08 US-Dollar. Der Umsatz belief sich auf 124,3 Millionen US-Dollar und verfehlte damit die Prognose von 128,5 Millionen US-Dollar.
Cellebrite führte den Umsatzrückgang auf eine schwächere Nachfrage im Unternehmenssegment zurück, insbesondere in Nordamerika und Europa. Zudem nannte das Unternehmen anhaltende makroökonomische Belastungen, darunter reduzierte IT-Ausgaben von Firmenkunden, als mitverantwortlichen Faktor.
Die bereinigte Bruttomarge stieg auf 62,1 % gegenüber 59,8 % im Vorjahreszeitraum, was auf eine verbesserte operative Effizienz hindeutet. Gleichzeitig stiegen die Betriebskosten um 8 % im Jahresvergleich auf 52,1 Millionen US-Dollar, getrieben durch Investitionen in Produktentwicklung und Vertriebsausbau.
Trotz des Umsatzrückgangs bestätigte Cellebrite ihre Jahresprognose. Das Unternehmen verwies dabei auf eine starke Auftragslage und die Nachfrage nach KI-gestützten Forensiklösungen. Für das Gesamtjahr erwartet Cellebrite einen Umsatz zwischen 510 und 530 Millionen US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn pro Aktie in Höhe von 0,45 bis 0,55 US-Dollar.
Die Aktie von Cellebrite, die unter dem Tickersymbol CLBT an der Nasdaq gehandelt wird, gab nach der Veröffentlichung der Zahlen im Nachbörsenhandel um 3,2 % nach.



