Der Bruttoinlandsprodukt Kanadas wuchs im letzten Quartal mit einer Jahresrate von 0,3 %, was die Erwartungen übertraf und sich auf ein Tempo von 3,3 % umgesetzte, wie aus offiziellen Daten hervorgeht. Die Leseergebnisse folgen auf einen Zuwachs von 0,3 % im Vorquartal und markieren eine Erholung nach dem schwachen Abschlag zu Beginn des Jahres.
Der expansive Trend steht in Kontrast zur Stagnation in Frankreich, wo das BIP-Wachstum auf 0,0% pro Quartal stagnierte, und zu mässigem Wachstum in Deutschland (0,3%) sowie Japan (0,3%). Auch im Vereinigten Königreich wurde ein BIP-Wachstum von 0,3% gemeldet. Die USA führten weiterhin bei den grossen westlichen Industrie- und Marktwirtschaften, mit einem quartalsweisen Wachstum von 1,5% und einer Schätzung des Modells GDPNow auf Jahresbasis von 4,6%.
Das Leistungsbilanzdefizit Kanadas belief sich auf 8,8 Milliarden Dollar und entspricht damit dem Defizit im Vorjahreszeitraum von 8,3 Milliarden Dollar. Diese Verbesserung zeigt eine stärkerere Exportleistung und geringere Importkosten, was eine Eskalation der innerstaatlichen Aktivität widerspiegelt.
Die Daten weisen darauf hin, dass Kanada weit über Europa und Japan liegt, wenngleich es dem Wachstumstempo der USA nachläuft. Die Analysten betonen, dass anhaltende Handelsüberschüsse die kanadischen Aktien unterstützen könnten, insbesondere in Ressourcen- und exportorientierten Sektoren, da sie die Währungsstabilität und die Transparenz der Unternehmensresultate stärken.












