Die Aktien der Campbell Soup Co. fielen am Donnerstag um 6,2 %, nachdem das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal bekanntgegeben hatte, die den Analysten-Prognosen entsprachen, jedoch die guidance für das Geschäftsjahr 2027 unter den Erwartungen lag.
Der Lebensmittelfabrikant brachte pro Aktie bereinigte Gewinns je $0,39 für das Quartal heraus, was den Konsensschätzungen entspricht. Der Umsatz belief sich auf 2,1 Milliarden $ und fiel damit unter den Schätzung von 2,15 Milliarden $ und ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 8 % zurück. Die organischen Nettoverkäufe sanken um 1 %, was hauptsächlich auf einen geringeren Volumen und einen ungünstigen Mix zurückzuführen war. Im Vorjahresquartal wurde eine zusätzliche Woche berücksichtigt, die Angaben zufolge 7 % zum Umsatz beitrug.
Für das Gesamtjahr 2026 erzielte Campbell Einnahmen in Höhe von 9,7 Milliarden USD, was ein Rückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet, und ein justiertes EPS von 2,17 USD, was eine Rückgang von 27 % darstellt. Die justierte Bruttoergebnismarge sank um 210 Basispunkte auf 28,5 %, was auf Kosteninflation, Druck auf die Lieferkette und Tariffolgen zurückzuführen ist. Der operative Geldfluss belief sich auf 1,0 Mrd. USD.
Die Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2027 zeigte weiterhin Herausforderungen. Das bereinigte EPS wurde auf 1,65 bis 1,80 USD projiziert, mit einem Mittelwert von 1,73 USD. Dies war 9 % niedriger als der Analystenkonsens von 1,90 USD. Der netto-Umsatz wurde auf einen Rückgang von 4 % bis 2 % prognostiziert, während das bereinigte EBIT zwischen 12 % und 7 % sinken sollte.
Als Antwort auf die schwächeren Aussichten verkündete Campbell eine Kürzung der Quartalsdividende um 36 % auf 0,25 USD pro Aktie, verglichen mit 0,39 USD. Das Ziel ist eine Beschleunigung der Verschuldungssenkung. Zudem hat das Unternehmen ein neues Programm zur Kosteneinsparung eingeführt, mit dem bis 2030 Einsparungen in Höhe von 500 Millionen USD angestrebt werden.
CEO Mick Beekhuizen erklärte: «Die Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahres 2026 widerspiegeln die schwache Umsatzentwicklung und den durch die Inflation geprägten margenschwachen Bedingungen. Unsere Performance liegt nicht dort, wo sie sein sollte, und wir ergreifen entschlossene Massnahmen, um sie zu verbessern.»












