ByteDance hat einen Urheberrechtsvertrag mit der Screen Actors Guild-American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA) abgeschlossen, um die Nutzung von künstlicher Intelligenz in Unterhaltungsinhalten zu regeln.
Der Vertrag, der am Montag bekannt gegeben wurde, legt Lizenzzahlungen für AI-generierte Darstellungen und digitale Repliken von Schauspielern fest, um Streitigkeiten über Urheberrechte in der sich schnell entwickelnden digitalen Medienlandschaft zu lösen. Der Vertrag folgt auf Monate der Verhandlungen zwischen dem chinesischen Technologiekonzern und dem Hollywood-Handelsverband, der über 160.000 Medienberufe vertritt.
Gemäß den Bedingungen verpflichtet sich ByteDance, vor der Verwendung von AI, um eine Schauspielerstimme, ein Bild oder eine Ähnlichkeit zu replizieren oder zu manipulieren, explizite Genehmigungen einzuholen. Der Vertrag enthält auch Bestimmungen über Entschädigung und Kredit für Darsteller, deren Arbeit in AI-generierten Inhalten verwendet wird.
Der Vertrag spiegelt breitere Branchenbemühungen wider, um ethische und rechtliche Bedenken im Zusammenhang mit AI in der Unterhaltungsbranche anzugehen, wo Studios und Plattformen zunehmend auf synthetische Medien zurückgreifen, um Kosten zu reduzieren und kreative Flexibilität zu gewährleisten. SAG-AFTRA hat sich als lautstarker Befürworter strengerer Regulierungen auf AI-Verwendung in der Medienlandschaft etabliert, da Risiken der unautorisierten Ausbeutung von Darsteller-Ähnlichkeiten bestehen.
ByteDance, der Betreiber von TikTok und anderen globalen Plattformen, hat die finanziellen Bedingungen des Vertrags nicht offengelegt, betont aber die Einhaltung bestehender Urheberrechts- und Arbeitsgesetze. Die Beteiligung des Unternehmens am Vertrag unterstreicht seine wachsende Einbindung in die US-Unterhaltungsindustriestakeholder unter der Aufsicht von Regulierungsbehörden im Hinblick auf Datenschutz und Inhaltsmoderation.


