Bank of America hat die Prognose für das Earnings per Share von Micron Technology für das Geschäftsjahr 30 erhöht und geht davon aus, dass das EPS über 2,30 US-Dollar liegen wird. Diese Revision spiegelt die Meinung der Brokerage wider, dass die Befürchtungen über einen Peak-Demand-Zyklus in der Speichermodule-Branche übertrieben sind.
Die Analysten zitieren eine nachhaltige Wachstumsentwicklung in den Anwendungen künstlicher Intelligenz und im Datenzentrum-Bedarf als Schlüsselfaktoren, die die Revision nach oben beeinflusst haben. Die Optimismus der Bank steht im Gegensatz zu den breiteren Marktbedenken über potenzielle Überproduktion in der Halbleiterbranche.
Der Aktienkurs von Micron hat sich aufgrund der sich ändernden Sicht auf Peak-Cycle-Risiken, insbesondere im DRAM- und NAND-Markt, stark schwankend gezeigt. Die Prognose von BofA passt sich nun einem Szenario an, in dem die Investitionen in AI-Infrastruktur den Chip-Bedarf durch das Jahrzehnt aufrechterhalten.
Die Brokerage hat den Kaufempfehlung für Micron-Aktien beibehalten und signalisiert damit seine Zuversicht in die langfristige Positionierung des Unternehmens, trotz kurzfristiger zyklischer Druck.



