Die nicht-öllexportierten Inlandsexporte Singapurs stiegen im Juli um 40,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat, was dem stärksten Anstieg seit Mitte 2022 entspricht. Der starke Aufschwung wurde durch die robuste globale Nachfrage nach Halbleiter- und Elektronikkomponenten ausgelöst. Die nicht-öllexportierten Inlandsexporte, die Re-Exporte ausschließen, beliefen sich im Juli auf S$20,1 Milliarden (14,8 Milliarden US-Dollar), gegenüber S$14,3 Milliarden im Juli 2023.
Die Elektronikbranche trug den größten Teil des Wachstums bei und expandierte um 68,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat auf S$12,7 Milliarden. Die Halbleiter, die größte Unterabteilung, stiegen um 72,5% auf S$9,2 Milliarden, während Computerperipherie um 51,3% auf S$1,8 Milliarden anstieg. Der Aufschwung folgte zwei aufeinanderfolgenden Monaten mit Kontraktion, einschließlich eines Rückgangs um 17,2% im Juni.
Die nicht-elektronischen Lieferungen trugen ebenfalls zum Wachstum bei und stiegen um 14,1% auf S$7,4 Milliarden. Die Pharmazeutika führten den Gewinn an, mit einem Anstieg von 58,3%, während die Petrochemikalien um 2,1% anstiegen. Die Daten unterstreichen Singapurs Rolle als wichtiger Knotenpunkt in den globalen Elektroniklieferketten, obwohl regionale Handelsrückstände bestehen bleiben.
Der starke Anstieg im Juli steht im Gegensatz zu den breiteren südostasiatischen Handelsentwicklungen, bei denen das Exportwachstum unter schwacher globaler Nachfrage und geopolitischer Unsicherheit verharrt. Analysten betonen, dass der Elektronik-Aufschwung zwar ermutigend ist, aber die Nachhaltigkeit davon abhängt, dass die Nachfrage in Schlüsselmärkten wie China und den USA weiterhin besteht.
Der Singapur-Dollar blieb nach der Veröffentlichung der Daten unverändert und handelte bei S$1,3525 gegenüber dem US-Dollar.



