Die Aktien von BriaCell Therapeutics Corp. schwankten am Montag zwischen Gewinnen und Verlusten, nachdem das Unternehmen einen Meilenstein in der Gentechnologie für seinen Bria-MEL+Melanomimpfstoffkandidaten bekanntgegeben hatte, der darauf abzielt, das Immunsystem eines Patienten zur Bekämpfung der Krankheit zu nutzen.
Anfangs stieg der Kurs in der Frühphase der Handelssitzung um circa 25 % und drehte dann um, sodass die Aktien für die aktuelle Sitzung schwach blieben. Bria-MEL+ ist ein zellbasierter therapeutischer Krebsvaccin, der einen Speicheltest verwendet, um eine vorgefertigte Behandlungszellinie zu wählen. Dadurch kann ein off-the-shelf-Ansatz ohne individuelle Herstellung für jeden Patienten realisiert werden.
Der Meilenstein bringt das Programm näher an die klinische Entwicklung und erweitert die therapeutische Vakzine-Plattform von BriaCell, die sich bisher auf metastasierenden Brustkrebs konzentrierte. Das Unternehmen möchte die Plattform nun auf Melanom und Prostatakrebs ausdehnen.
BriaCell mit Sitz in Philadelphia und Vancouver prognostiziert für die USA bis zum Jahr 2026 etwa 112.000 neue Fälle von Melanom und 8.510 Todesfälle. Der CEO von BriaCell, William V. Williams, betonte das Potenzial von Bria-MEL+, bei dem personalisierte Immuntherapie mit der Zugänglichkeit eines fertigen Impfstoffs kombiniert werden kann, um so den Zugang zu erweitern, die Behandlungsdauern zu verkürzen und die Kosten zu senken, während das patientenspezifische Matching erhalten bleibt.
Das Unternehmen stellte keine weiteren klinischen Zeitplanungen oder gesetzlichen Schritte nach der Ankündigung des Meilensteins bekannt.













