Die Alcoa Corporation hat mit dem Bau einer Gallium-Produktionsstätte in ihrer Aluminiumveredelungsanlage Wagerup in Western Australia begonnen, was einen strategischen Erweiterungsansatz in die Lieferkette für kritische Minerale darstellt.
Das am Montag angekündigte Projekt wird Gallium als Bei-produkt bei der Umwandlung von Bauxit in Aluminiumoxid gewinnen, und zwar nicht durch separate Bergbaufirmen. Gallium ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Halbleitern, Hochleistungs-Elektronik und einigen Technologien für erneuerbare Energien.
Im Baubetrieb wird von bis zu 200 Arbeitsplätzen ausgegangen, während die Betriebsphase ca. 20 festangestellte Mitarbeiter erfordern wird. Die Initiative reflektiert die zunehmende industrielle Nachfrage nach Gallium im Rahmen der Bemühungen zur Diversifizierung der Lieferketten in Australien, Japan und den Vereinigten Staaten.
Alcoa gab keine Zeitplanung für die Fertigstellung oder die prognostizierte Produktionskapazität der Anlage bekannt. Das Unternehmen spielte den Projektabschluss den Blick auf die Unterstützung von Abnehmerindustrien hin, die von Gallium als Metall mit wenigen Primärproduktionquellen weltweit abhängig sind.












