PDD Holdings, der chinesische E-Commerce-Konzern hinter der Rabattplattform Temu, gab am Montag die Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt, die unter den Marktprognosen lagen.
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 8% auf 112,36 Milliarden Yuan (14,3 Milliarden US-Dollar) für die drei Monate bis zum 30. Juni, was unter dem Durchschnittsprognosen von 116,35 Milliarden Yuan aus den Daten des LSEG liegt. Der Nettobetrag sank um 12% auf 27,2 Milliarden Yuan, was den Einfluss aggressiver Preisstrategien auf die heimische Plattform Pinduoduo und regulatorische Herausforderungen auf ausländischen Märkten widerspiegelt.
Die starke Performance des Unternehmens wurde auf den intensiveren Wettbewerb im chinesischen E-Commerce-Sektor zurückgeführt, in dem PDD direkt mit Alibaba und JD.com konkurriert, sowie auf die anhaltenden regulatorischen Hürden im Ausland. Das schwache Konsumklima, das durch eine anhaltende Schwäche der Immobilienmärkte und die Sorgen um den Arbeitsmarkt bestimmt wird, hat das diskretionäre Konsumverhalten weiter unter Druck gesetzt und die Verbraucher zu kostengünstigeren Alternativen geführt.
Um die Nutzer zu behalten, erhöhte PDD seine Investitionen in die Logistikinfrastruktur, eine Strategie, die trotz des anhaltenden Nutzerwachstums die Profitabilität beeinträchtigte. Die Ergebnisse unterstreichen die Herausforderungen, mit denen der chinesische Online-Handelssektor konfrontiert ist, wo Preisvergleich und regulatorischer Surrealismus die Marktdynamik weiter verändern.
PDD gab in seiner Ergebnismitteilung keine aktualisierte Auskunft für das laufende Quartal oder das gesamte Jahr.












