Die brasilianische Regierung hat einen Zivilklageverfahren für kollektive Schadensersatzansprüche gegen Discord eingeleitet und behauptet, dass die Chat-Plattform die Gesetze zum Schutz von Kindern und Frauen nicht eingehalten hat.
Die Klage, die vom brasilianischen Generalstaatsanwalt Jorge Messias eingeleitet wurde, sieht 500 Millionen Real (97 Millionen US-Dollar) an Schadenersatz vor. Die Klage wurde am Mittwoch eingereicht und richtet sich gegen die vermeintlichen Defizite von Discord im Hinblick auf die Einhaltung der lokalen Regulierungen zum Schutz der Nutzer.
Die rechtliche Klage folgt auf eine umfassendere Prüfung der Einhaltung der Kinderrechtsvorschriften durch digitale Plattformen in Brasilien. Die Behörden gaben keine weiteren Details über die angeblichen Verstösse oder die Beweise, die die Klage zu Grunde legen, bekannt. Discord hat bis zum Einreichen der Klage nicht öffentlich auf die Vorwürfe reagiert.












