Brødrene A & O Johansen meldete im zweiten Quartal einen Umsatz von DKK 1,61 Milliarden, was einem Wachstum von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Vorstand hatte mit DKK 1,63 Milliarden gerechnet. Der organische Umsatz ohne VVS-Eksperten stieg um 10,6 Prozent, wobei der B2B-Umsatz, der 83 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, um 10,9 Prozent und der B2C-Umsatz um 15,4 Prozent stieg.
Die EBITDA erhöhte sich um 21 Prozent auf DKK 113 Millionen, während sich die EBIT um 18 Prozent auf DKK 62 Millionen verbesserte. Die Margen verbesserten sich auf 24,6 Prozent von 24,0 Prozent, unterstützt durch Preissteigerungen und effizientere Prozesse. Der Cash-Flow aus der operativen Tätigkeit vor Working-Capital-Veränderungen stieg um 20 Prozent auf DKK 114 Millionen, während Working Capital DKK 60 Millionen mehr als im Vorjahr absorbierte, da die Lagerbestände höher waren.
Die Verschuldung im Verhältnis zu EBITDA sank auf 2,7x von 2,9x, was auf eine disziplinierte Kapitalverwaltung zurückzuführen ist. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf DKK 48 Millionen, die hauptsächlich in die Digitalisierung und die IT-Infrastruktur investiert wurden. Der Kostenfaktor blieb bei 17,9 Prozent des Umsatzes, einschließlich DKK 10 Millionen in strategischen Wachstumsinitiativen.
Brødrene A & O Johansen legte auch seinen Pipeline von Akquisitionen dar. Der DKK 125 Millionen-JMV-Cables-Deal, der am 1. August genehmigt wurde, soll für den Rest des Jahres 2026 einen Umsatz von DKK 50 Millionen bei einem EBITDA-Marge von etwa 10 Prozent erbringen. Die laufende Elektroimportøren-Akquisition, die von über 90 Prozent der Aktionäre unterstützt wird, soll den skandinavischen Fußabdruck des Unternehmens erweitern und jährlich etwa 2 Milliarden NOK in 34 Filialen in Norwegen und Schweden erbringen. Die Finanzierung für Elektroimportøren umfasst DKK 500 Millionen in Darlehen und Sale-and-Leaseback-Verträgen, wobei die Zinsen an CIBOR oder NIBOR plus weniger als 1,5 Prozent gekoppelt sind.
Das Jahresziel 2026 wurde angehoben, wobei der organische Umsatz nun zwischen DKK 6,55 Milliarden und DKK 6,7 Milliarden projektiert wird, von DKK 6,4 Milliarden bis DKK 6,6 Milliarden. Der Gesamtumsatz, einschließlich JMV Cables, wurde auf DKK 6,6 Milliarden bis DKK 6,75 Milliarden angehoben. Die EBITDA-Prognose wurde auf DKK 480 Millionen bis DKK 520 Millionen angehoben, während die EBT-Prognose auf DKK 280 Millionen bis DKK 320 Millionen erhöht wurde. Die endgültige Prognose bleibt unverändert bei DKK 460 Millionen bis DKK 500 Millionen für EBITDA und DKK 260 Millionen bis DKK 300 Millionen für EBT, vorausgesetzt, dass der Einfluss von Elektroimportøren nach der Abschlussprüfung berücksichtigt wird.
CEO Niels A. Johansen hob die Rekordumsätze im Q2 hervor und betonte die Margendisziplin neben dem Wachstum. CFO Per Toelstang betonte, dass die Elektroimportøren-Akquisition Wachstumssynergien als Vorteil bringen und nicht Kosten reduzieren werde, was die strategische Offensive in Skandinavien unterstreicht.



