Die US-Aktienmärkte bereiten sich auf einen bescheidenen Start am Dienstag vor. Die Hauptindizes dürften nahezu unverändert beginnen, unter Druck stehend, da die langfristigen Zinsen auf US-Anleihen zu Höchstständen seit 2007 steigen und der Ölpreis seine Gewinne ausbaut, während die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten anhält.
Der Dow Jones Industrial Average, der S&P 500 und der Nasdaq Composite werden alle voraussichtlich nahezu unverändert handeln, nachdem sich der Markt am Montag in einem gemischten Session befand. Die Technologieaktien, die die Wiedergewinnung des letzten Wochenabschnitts anführten, werden voraussichtlich frühzeitig zurückbleiben, da die steigenden Kreditkosten und die erhöhten Energiepreise das Risikogefühl beeinträchtigen.
Der Benchmark-Zinssatz für 10-Jahres-US-Anleihen hat sich auf Höchststände seit 2007 erhöht, was erhöhte Erwartungen für eine langfristige restriktive Geldpolitik der Federal Reserve widerspiegelt. Der Zinsschub hat die Nachfrage nach Wachstumsaktien, insbesondere in der Technologiebranche, verringert, wo die Bewertungen empfindlich auf steigende Zinsen reagieren.
Der Rohölpreis ist ebenfalls gestiegen, mit Brent-Rohöl, das sich auf etwa 90 US-Dollar pro Barrel nähert, da die Bedenken über potenzielle Lieferstörungen im Persischen Golf anhält. Die anhaltende Aufwärtsdruck auf Energiekosten tritt der Inflation noch stärker entgegen, was die Perspektiven für Risikogüter weiterkompliziert.
Analysten weisen darauf hin, dass der breite Markt zwar schroffe Abstürze vermeiden mag, die Kombination aus erhöhten Zinsen und geopolitischen Risiken jedoch wahrscheinlich im nahe gelegenen Zeitraum das Risikogefühl vorsichtig halten wird.



