Die Global-Fondsmanager haben die Aktienallokation auf das höchste Niveau seit November 2021 erhöht, wobei 56 % übergewichtet sind, ergab die August-Umfrage der Bank of America bei 180 Teilnehmern, die 525 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten verwalten.
Die Barreserven der Manager sind auf 3,5% gesunken, was als"extrem niedrig"bezeichnet wird, während der S&P 500 am 13. August ein Rekordhoch notierte. Die vom 7. bis 13. August durchgeführte Umfrage spiegelt wachsende Zuversicht wider, obwohl die Befürchtungen über längerfristige Bond-Zinsen und Inflation zunehmen. Michael Hartnett, Chief Investment Strategist der Bank of America, bemerkte, dass der Konsens keine wirtschaftliche Abkühlung, keine Zinserhöhung der Federal Reserve und keine Kürzungen bei den Ausgaben für künstliche Intelligenz in diesem Jahr erwartet.
Lange Positionen in Global-Halbleitermarken waren weiterhin der am stärksten angesagte Handel, obwohl der Sentiment leicht von 82 % im Juli auf 53 % gesunken ist. Parallel dazu erwarten 71 % der Befragten keine Kürzungen der Ausgaben für KI im Jahr 2026, und 58 % erwarten, dass der Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt erst im Jahr 2028 eintreten wird.
Die Zurückhaltung der Investoren ist nach dem Rekordschluss des S&P 500 gestiegen, angetrieben von Nervosität über erhöhte Zinssätze auf Obligationen und geopolitische Spannungen. Die Umfrage unterstreicht auch die Preissteigerungen für Erdöl aufgrund der Haltung des US-Präsidenten Donald Trump zu Iran, während eine KI-Blase als Hauptrisiko für einen Rückgang angesehen wird. Die Kapitalausgaben von Hyperscalern gelten als der wahrscheinlichste Auslöser für ein potenzielles Kreditereignis.
Die Aussichten für die Mittwochwahlen der Demokratischen Partei und das Fehlen negativer Stimmung unter Managern unterstreichen die herrschende Risk-on-Haltung.











