Bank of America Securities bekräftigte am Mittwoch ihre Kaufempfehlung für Meta Platforms Inc. mit einem Kursziel von 810 Dollar und verwies dabei auf den reduzierten regulatorischen Risiko nach einer 18 Milliarden Dollar umfassenden Einigung mit den 52 US-Bundesanwaltern.
Die Einigung beantwortet Vorwürfe im Zusammenhang mit der Sicherheit von Kindern und der Abhängigkeit von sozialen Medien und löst einen langjährigen juristischen Schatten, der das Investorenklima belastet hat. Der Analyst Justin Post stellte fest, dass die Vereinbarung das Risiko eines potenziell höheren Geschworenenurteils vermindert und es Meta ermöglicht, dass die Aktien stärker die kommenden Katalysatoren für künstliche Intelligenz widerspiegeln.
Die Aktien von Meta stiegen um 1,07 % und schlossen bei 576,14 USD, wobei der After-Hours-Handel den Preis auf 578,50 USD erhöhte. Der 52-Wochen-Kursbereich der Aktie reicht von 580 bis 1.000 USD, wie aus Daten von BMO Capital und Evercore ISI hervorgeht. Evercore behielt die Rating-Empfehlung Outperform mit einem Kursziel von 860 USD bei, wobei ein potentielles Höchstwert der Transaktionssumme von 16,68 Milliarden USD hervorgehoben wurde.
BofA erwartet, dass Meta in den nächsten sechs Monaten mehrere AI-gestützte Initiativen vorstellt, darunter die Einführung der Plattform für KI-Agenten für Verbraucher, Hatch, in den nächsten Wochen und ein neues KI-Modell, Watermelon, das für Oktober geplant ist. Die Bank geht ausserdem davon aus, dass Lizenzvereinbarungen, Abkommen über KI-Kapazitäten und Monetarisierungsplattformen für Nachrichtenanzeigen geschlossen werden.
Die Umsatzsteigerung von 28 % und die Bruttogewinnmargen von 82 % unterstützen die optimistische Prognose, schrieb Post in einer Einladung an Kunden. Der rechtliche Verlauf des Unternehmens in Verbindung mit seiner KI-Roadmap positioniert es dazu, auch unter der aktuellen Prüfung seiner Plattformen von Monetarisierungsmöglichkeiten zu profitieren.
Die weitreichenden Auswirkungen der Vereinbarung reichen über Meta hinaus. Von Google wird erwartet, dass es zu Druck kommt, ähnliche Jugendschutzmassnahmen einzuführen und einen staatlichen Fonds für Jugendschutz zu unterstützen, während Snap zunehmend genauer geprüft werden könnte, um die Schutzmassnahmen für jüngere Benutzer zu verbessern. Meta kündigte ausserdem Sicherheitsupdates für WhatsApp an, darunter einen verbesserten Zwei-Faktor-Authentifizierungsprozess und zusätzlichen Anruferkontext für unbekannte Nummern, um Diebstähle von Konten zu vermeiden.
Die europäischen Regulierungsbehörden identifizierten bereits vor zwei Jahren designbezogene Faktoren, die abhängig machen, einen Hintergrund, der das derzeitige regulatorische Umfeld geprägt hat. Die Vereinbarung mit den Staatlichen Generalstaatsanwälten schafft Klarheit über die rechtlichen Risiken und ermöglicht es den Investoren, sich auf die durch KI geförderte Wachstumsbahn von Meta zu konzentrieren.












