Der Chief Financial Officer von Volkswagen hat gewarnt, dass das Unternehmen keine wirtschaftlichen Produktionspläne für vier deutsche Produktionsstandorte hat, sobald die derzeitigen Modelllinien Anfang der 2030er Jahre beendet sind.
Arno Antlitz äusserte diese Bemerkungen während eines Besuchs in der Produktion in Hannover, bevor die Vorstandssitzung dieser Woche stattfand. Er begründete die Entscheidung mit einem strukturellen Kostennachteil von rund 1,5 Mrd. EUR im Vergleich zu anderen europäischen Standorten. Dieser Rückstand spiegelt eine damit verbundene Verteuerung von Arbeitskosten und Betriebskosten wider, die die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen, sagte er.
Das Unternehmen bezeichnete die Stilllegung von Werken als die kostenintensivste Option und als letzten Ausweg. Volkswagen betonte, dass es weiterhin verpflichtet sei, die Arbeitsplätze und die industrielle Wertschöpfung in seinen deutschen Produktionsstätten, darunter in Hannover, zu sichern. Immediate Alternativen wurden jedoch nicht aufgezeigt. Die Warnung unterstreicht den zunehmenden Druck auf die deutsche Automobilproduktion im Zuge der veränderten Produktionsökonomie und Elektrizitäts-Strategien.













