Aon plc hat sich geeinigt, den US-amerikanischen Versicherungsmakler USI für 17,0 млрд USD zu übernehmen und damit ihre Präsenz im Segment des mittleren Marktes zu erweitern. Das mit Kapital und Schulden finanzierte Geschäft wird USI mit einem Wert von etwa 14,5-fachen dem vergangenen Zwölfmonatsgewinn vor Zinsen, Steueren und Abschreibungen (EBITDA) bewertet, wobei der Nettokaufpreis bei 16,7 Mrd USD liegt.
Die Transaktion wird rund 3 Milliarden US-Dollar an Jahresumsatz und mehr als 10.500 Mitarbeiter in fast 200 US-Büros zu Aons Plattform hinzufügen. USI, das als zehnter grösster amerikanischen Versicherungsmakler eingestuft wird, spezialisiert sich auf Sach- und Haftpflichtversicherungen, Mitarbeitervergütungen, persönliches Risiko sowie Altersvorsorge-Lösungen. Mit der Übernahme baut Aon seinen Zugang zum Excess & Surplus-Segment aus, der 26% der kommerziellen Gebäude- und Haftpflichtprämien in den USA ausmacht.
Aon erwartet, dass der Deal aus Umsatz- und Kostensynergien eine Jahresrendite von netto justiertem EBITDA in Höhe von 395 Millionen US-Dollar erzielt. Die Transaktion wird ab dem Jahr 2028 und darüber hinaus akkretiv auf das justierte Ergebnis je Aktie wirken. Das Finanzierungsvolumen wird über neues Schuldenangebot mit verschiedenen Laufzeiten bereitgestellt, vorbehaltlich der Marktbedingungen. Aon plant keine kurzfristigen Aktienrückkäufe, da die Rückzahlung von Schulden vorrangig ist.
USI-Vorsitzender und CEO Mike Sicard wird Präsident von Aon und globaler CEO für den Mittelstand. Er wird sich Greg Case, Präsident und CEO von Aon, berichten. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben die Vereinbarung einstimmig bestätigt. Der Abschluss des Vorgangs wird für das vierte Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen Bedingungen und regulatorischer Zulassungen. Aon wird seine derzeitigen Kreditratings Baa2 von Moody's und A- von S&P beibehalten.













