Die Aktien von Biohaven Pharmaceutical waren am Dienstag in den frühen Handelsstunden um 2,4 % gefallen und beliefen sich auf 14,03 USD, nachdem das Unternehmen einen globalen Lizenzvertrag mit SK Biopharmaceuticals für seine Kv7-Ionenkanal-Plattform bekannt gegeben hatte.
Gemäss den Bedingungen der Transaktion hat Biohaven an SK Biopharmaceuticals exklusive weltweite Rechte an ihrer Kv7-Plattform übertragen, die den Hauptkandidaten für die Epilepsie, Opakalim (BHV-7000), enthält. Die Transaktion enthält eine einmalige Anzahlung in Höhe von 400 Millionen US-Dollar, wobei der Gesamtbetrag potenziell durch Erreichung bestimmter Milestones auf 795 Millionen US-Dollar steigen könnte.
Mit der Vereinbarung wird die Phase-2/-3-Studie RISE3 von Biohaven aus der internen Projektpipeline entfernt. Der Hauptindikator der Studie stand auf der Liste der wichtigsten binären Ereignisse im Kalender des Unternehmens für 2026 und wurde bereits als wichtiger Katalysator für die Kursentwicklung von Biohaven angesehen.
Biohavens verbleibende Pipeline umfasst Immunologie-Produkte wie BHV-1300 (entwickelt für die Behandlung von Basedow-Krankheit) und BHV-1400 (für IgA-Nephropathie) sowie mehrere Kandidaten für die Onkologie. Das Unternehmen steht auch vor einer rechtlichen Entwicklung, nachdem es am 24. August einen Verfahrensurteil über 4 Millionen US-Dollar zugunsten von Biohaven gegen RA Capital und Avilar Therapeutics erhalten hat.
Das Analysten-Sentiment gegenüber Biohaven war zurückhaltend. Die Bank of America senkte die Aktie Ende Juni 2026 auf den Status „Underperform“, was auf Bedenken beim Risikoverhältnis der Kv7-Epilipsiedaten und der Finanzlage des Unternehmens zurückzuführen ist.
Die amerikanischen Aktienbenchmarks, darunter der S&P 500, der Dow Jones Industrial Average und der Nasdaq Composite, wandelten sich im Laufe der Session im Wesentlichen stabil.












