Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen Australiens stieg am Mittwoch auf ein 15-Jahres-Hoch von 5,223%, angetrieben durch eine stärker als erwartet ausgeprägte Wirtschaftswachstum und persistente Inflationsanzeichen.
Die Referenzrendite der Reserve Bank of Australia (RBA) stieg um 0,7% als das kvartale um 0,4% gestiegen ist, was den Prognosen von 0,3% entsprach. Die jährliche Wirtschaftswachstumskenntnis betrug 2,1% im Vergleich zu den erwarteten 1,8%. Die Kopfinflation beruhigte sich im Juli auf 3,5% von 3,8%, die mittlere inflation lag aber bei 3,6% konstant und liegt damit weiterhin über dem Zielbereich der RBA von 2%-3%.
Die Marktpreise änderten sich deutlich: Die implizite Wahrscheinlichkeit einer vierten Zinsschrittanhebung durch die RBA auf der September-Sitzung stieg von 48 Prozent auf 57 Prozent. Eine Zinserhöhung im November wird als vollständig eingepreist betrachtet, und die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Anhebung bis zum ersten Quartal 2027 stieg auf 82 Prozent, von 62 Prozent zuvor.
Zu den Faktoren, die zu einem Verkäufen von Anleihen führten, gehörten die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie der starke Anstieg der Ölpreise, der weltweit zu einer spontanen Entkopplung der Inflationsgefahren führte. Die Zinsen für japanische, britische und US-amerikanische Staatsanleihen folgten Australiens Beispiel, während der S&P/ASX 200 Aktienindex abnahm, da die steigenden Zinsen den Kursen von handelsbasierten Aktien schwer fielen und damit den Ton der Märkte nach einem „Risk-Off-Modus“ charakterisierten.












