Die meisten asiatischen Währungen bewegten sich kaum gegenüber dem US-Dollar am Montag, mit dem US-Dollar-Index (DXY) bei 01:44 Uhr MEZ auf einem Niveau von 98,83, nahe dem tiefsten Stand seit Mitte Mai. Der Dollar fiel in der Vorwoche um fast 1% und spiegelt die allgemeine Schwäche des Greenbacks wider.
Das US-Finanzministerium kündigte an, den Umfang der langfristigen Anleihekäufe auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Operation zu verdoppeln. Dies ist ein Schritt, der den Zweck hat, die Liquidität zu verbessern und den Druck auf die langfristigen Zinssätze abzuflachen. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der schuldenbelastete US-Bundesstaat die 40 Billionen US-Dollar Marke überschritt und der staatliche Haushalt sich auf 1,8 Billionen US-Dollar näherte, was die hohen Finanzierungsbedürfnisse der Regierung auf dem Hintergrund erhözter Zinssätze unterstreicht.
Die Handelskonflikte zwischen den USA und Kanada eskalierten, nachdem Washington 50 Prozent Zölle auf Waren im Wert von 20 Milliarden Dollar aus Kanada erhoben hatte, nachdem die bilateralen Handelsverhandlungen gescheitert waren. Ottawa antwortete mit entsprechenden Vergeltungszöllen, die ab dem 8. September in Kraft traten, was den internationalen Handel weiter erschwerte.
Auf diesem Hintergrund entwickelten sich die Wechselkurse gemischt. Das Paar USD/JPY sanken um 0,1% und handelten unter 159 Yen, während USD/CAD um 0,2% gestiegen sind. USD/CNY und USD/INR blieben auf dem Niveau, mit Kursgewinnen von 0,03% und 0,02% entsprechend. USD/KRW fiel um 0,3%, und USD/SGD bewegten sich kaum. AUD/USD schwankte um 0,1%.
Die Ölpreise rückten sich vor potentiellen Sanktions-bedingten Versorgungsstörungen um mehr als 1 USD pro Barrel zurück, da die Märkte die Entwicklungen im Zusammenhang mit den iranischen Ölexporten und dem Hormuskanal beobachteten. Die Anleger warteten auch auf die Quartalszahlen von Nvidia und auf Ausführungen von Fed-Beamten, darunter Kevin Warsh, der am Symposium in Jackson Hole sprechen sollte.
Die jüngsten Äußerungen des stellvertretenden Regierungschefs der Bank of Japan, Ryozo Himino, und die Anleihekaufstrategie des US-Finanzministeriums werden in Anbetracht der sich ändernden globalen Handelssituation genau beäugt, um Signale für die Geldpolitik und die öffentlichen Haushaltsführung zu erhalten.












