Asiatische Halbleiteraktien avancierten am Mittwoch und erholten sich von einem entsprechenden Verkaufsrausch in der Vorwoche, da die Investoren sich auf den am selben Tag veröffentlichten Quartalsbericht von Nvidia vorbereiteten.
Der südkoreanische KOSPI-Index führte die regionalen Gewinne mit einem Plus von 1,8 % an, während der japanische Nikkei 225 um 0,9 % stieg und der chinesische CSI 300 um 1,2 % auf. Der breitere TOPIX-Index in Japan wuchs um 0,6 %, während der Hang Seng in Hongkong und der Shanghai Composite je um 0,8 % stiegen. Der Philadelphia Semiconductor Index, der einen der stärksten Wochenverluste im Jahr verzeichnete, zeigte Anzeichen von Stabilisierung.
Bei einzelnen Unternehmen stieg LARGAN Precision um nahezu 10%, während Sony um 1,5% zulegte. Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) verbesserte sich um 0,2%. Die südkoreanischen Chip-Hersteller SK Hynix und Samsung Electronics erhöhten ihren Wert um 1,9% beziehungsweise 1,8%, unterstützt durch aggressive Dividendenpolitik, darunter Buybacks und Dividendensteigerungen. Chinesische Technikkonzerne beteiligten sich ebenfalls am Aufwärtstrend. SMIC stieg um 3,5%, Xiaomi um 4,3%, Meituan um 2,5%, Tencent um 1,5% und Alibaba um 1,8%. Kioxia fiel um 2,2%, TDK um 0,4% und Murata stabilisierte sich.
Die Erholung folgte auf einen starken Abverkauf bei Global Tech- und Halbleiteraktien, der von den erhöhten US-Staatsanleihenrenditen, Gewinnrealisierung nach einer Rally aufgrund von KI und Sorgen über die langfristigen Finanzierungskosten angetrieben wurde. Nvidia, das Wachstumstreiber des Sektors, ging in seinen langjährigsten Verluststreifen seit 2022, ehe der Wert am Mittwoch wieder ankurbelte.
Nach den Konsensschätzungen wird Nvidia für das zweite Quartal ein Umsatz in Höhe von etwa 92 Milliarden US-Dollar und ein justiertes EPS von 2,09 US-Dollar erreichen. Die Lieferanten des Unternehmens, darunter SK Hynix und Samsung Electronics, die Hochbandbreit-Speicher für KI-Datenzentren liefern, sind weiterhin stark von Nvidias Leistungstrajektie abhängig.
Die Anleger bleiben vorsichtig, da Risiken bestehen, darunter hohe Finanzierungskosten für High-Growth-Bewertungen und politische Gegenrichtung gegen eine schnelle Expansion der Infrastruktur für KI-Datacenter.












