Die Aktien des Ingenieurdienstleisters Worley sind am Mittwoch um 11 Prozent auf 10,02 A$ gefallen, nachdem das Unternehmen einen Rückgang der bereinigten Ergebnisse bekannt gab und vor weiteren Kopfweh durch geopolitische Spannungen warnte.
Der bereinigte EBITA des Unternehmens für das am 30. Juni 2026 endende Geschäftsjahr ging um 10,8 Prozent auf 734 Millionen A$ zurück (Vorjahr: 823 Millionen A$), während der Umsatz mit rund 12,0 Milliarden A$ weitgehend unverändert blieb. Der Rückgang der Rentabilität ging vor allem auf Projektverschiebungen im Nahen Osten zurück, die Worley rund 58 Millionen A$ kosteten, sowie auf einen 50 Millionen A$ schweren Fremdwährungseffekt infolge der Aufwertung des australischen Dollars.
Worley hat im Laufe des Geschäftsjahrs ausserdem 120 Millionen A$ an Transformations- und Restrukturierungskosten getragen, was die Margen weiter unter Druck setzte. Die Aktie zählte zu den schlechtesten Performern des S&P/ASX-200-Index, der um 0,56 Prozent auf rund 9.215 Punkte stieg.
CEO Chris Ashton betonte, dass die Aktivitäten in den Amerikas zwar resilient geblieben seien, die weicheren regionalen Rahmenbedingungen und der anhaltende Konflikt im Nahen Osten das Wachstum jedoch gebremst hätten. Für das zum 30. Juni 2027 endende Geschäftsjahr erwartet Worley mittlere bis hohe einstellige Zuwächse sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBITA.













