Der New Yorker Private-Equity-Gigant Apollo Global Management gab am Freitag bekannt, dass es letzten Monat zu einem Datenverlust gekommen war, nachdem Hacker Finanzunternehmen mit Hilfe von telefonbasierter Social Engineering und Passwörter-hackenden Webseiten angegriffen hatten.
In einem Schreiben an die betroffenen Personen erklärte Matthew Breitfelder, leiter des Bereichs Human Capital bei Apollo, dass das Unternehmen erst Anfang Juli davon erfuhr, als es zwischen dem 6. und 10. Juli widerrechtlichen Zugriff auf bestimmte Cloud-Plattformen erkannte. Apollo hat externe Experten für Cybersicherheit und Forensik eingesetzt und die Strafverfolgungsbehörden informiert, während die Untersuchungen fortgesetzt werden.
Nach Angaben des Schreibens enthielten die kompromittierten Daten Namen, Geburtsdaten, Kontaktinformationen, Wohnadressen und Sozialversicherungsnummern. Apollo teilte zu Zeit der Offenlegung mit, dass es keine Beweise dafür gefunden habe, dass die gestohlenen Informationen öffentlich veröffentlicht oder für Identitätsdiebstahl oder Betrug verwendet wurden.
Das Datenleck ereignete sich inmitten einer Welle von Cyberangriffen, die kürzlich mehrere US-amerikanische Finanzinstitute zielten, darunter die Frachtabteilung des Ride-Hailing-Unternehmens Uber und das Modeunternehmen Levi Strauss. Cyberkriminelle wurden berichten zufolge dazu verwendet, mit einfachen Techniken wie Telefonanrufen sowie mit täuschenden Websites, die Mitarbeiterdaten von privaten Beteiligungs- und Finanzunternehmen abholen, um ihre Ziele zu erreichen.
Betroffenen Personen wurden kostenlose Identitätsschutz- und Kreditüberwachungsdienste von Drittanbietern angeboten, heißt es in der E-Mail von Breitfelder.













