Anthropic hat am Donnerstag eine Forschungsvorabversion des Model Hardware Standards (MHS) veröffentlicht, einer gemeinsamen Spezifikation, die es künstlichen Intelligenz-Agenten ermöglicht, physische Geräte in Laboren und Industriestandorten zu betreiben.
Der Standard ermöglicht es AI-Agenten, mehrere Instrumente wie Mikroskope, Flüssigkeitsbehandlungsgeräte und Roboterarme gleichzeitig zu steuern, wodurch die Integrationszeit für die Hardware von Wochen oder Monaten auf Stunden oder Minuten reduziert wird. Er ist mit jedem Gerät, das über eine programmierbare Schnittstelle verfügt, kompatibel und modellunabhängig. Dies ermöglicht es jeder Agent, über standardmässige Protokolle wie das Model Context Protocol darauf zuzugreifen.
Anthropic entwickelte den MHS in Zusammenarbeit mit dem HHMI Janelia Research Campus und hat die Unterstützung von Amazon Web Services, Automata, Tecan, Universal Robots, Danaher, Doosan Robotics und QIAGEN gewonnen.
AWS wird MHS über seine Strands Robots-Bibliothek unterstützen, um AI-Agenten mit physischen Geräten zu verbinden, während Automata die Unterstützung für seine LINQ-Laborautomatisierung plattform hinzubringen plant. Tecan integriert MHS in seine Fluent-Flüssigkeitshandhabungsplattformen, und Universal Robots möchte seine Robotikplattform mit der Unterstützung ausstatten. Danaher untersucht, wie MHS die Skalierung der biomedizinischen Forschung durch intelligente Instrumente und autonome Labore ermöglicht, und Doosan Robotics testet den Standard mit Robotarmen für die automatisierte Qualitätskontrolle. QIAGEN experimentiert mit MHS auf seiner QIAsymphony Connect-Nukleinsäure-Reinigung Plattform.
In der Forschungsvorwegnahme-Phase werden Anthropic und seine Partner Partner Sicherheitsbewertungen erstellen und Sicherheitsmassnahmen für die Nutzung von KI mit physikalischen Geräten entwickeln. Nach der Vorwegnahme plant das Unternehmen, den Standard als Open-Source zu machen und seine Ergebnisse als Teil seiner Richtlinien für eine sichere Einführung zu veröffentlichen. Interessierte aus allen Branchen sind eingeladen, sich für die Warteliste für die Forschungsvorwegnahme anzumelden.













