Die Aktien der AECOM Technology Corporation steigerten sich am Dienstag bei der Eröffnung um 2,7%, was die jüngsten Kursrückgänge aufhalten konnte, die die Aktie bis auf ihr 52-Wochen-Tief von 60,35 USD gedrückt hatten.
Die Entsendung erfolgte nach Berichten über einen katastrophalen Gletscherkollaps in den nepalesischen Himalaya, bei dem mindestens 489 Menschen starben und fast 1.000 vermisst wurden. Die Katastrophe hat die Möglichkeit eines umfassenden Bauträgers heraufbeschwört, wobei die Regierung Nepals internationale Spenderverpflichtungen fordern will. Formelle Ingenieuraufträge für die Wiederaufbauarbeiten könnten bereits im vierten Quartal 2026 ausgegeben werden, wie aus Regierungserklärungen hervorgeht.
Potenzielle Finanzierungsquellen sind die Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank, wobei erste Schätzungen auf Mindestrückstellungskosten von 5 Mrd. US-Dollar schliessen. AECOM, ein weltweit führender Anbieter von Disaster Response, Umweltausrüstung sowie der Realisierung grosser Infrastrukturprojekte, verfügt laut Schätzungen über einen Projektstapel von rund 21 Mrd. US-Dollar.
Die Ergebnisse des Unternehmens für das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2026, die am 11. August veröffentlicht wurden, beinholdenen einen Vorsteuer-Abgang von 337 Millionen US-Dollar, der auf Verzögerungen und Kostenerhöhungen bei einem alten Bau-Management-Projekt zurückzuführen ist. Trotzdem hat AECOM seine langfristigen Finanzziele bestätigt, darunter einen erwarteten Ausstiegsschlüssel von 20 % oder mehr bis zum Geschäftsjahr 2028.
Die Analysten von Baird stellten das Kursziel für AECOM auf 73 US-Dollar herab und behielten die Einschätzung "Neutral" bei, und zwar aufgrund der anhaltenden Ausführungsrisiken im Projektportfolio des Unternehmens. Der allgemeine Markt unterstützte die Änderung, da der S&P 500 und der Dow Jones am selben Tag stiegen und damit Unternehmen im Bereich Konjunktur und Infrastruktur ankamen.












