Ein heftiger Hagelsturm, der am Freitag mehrere Schweizer Regionen traf, führte zu einer hohen Zahl von Schadenersuchen für Fahrzeuge, was die Zurich Insurance Group veranlasste, innerhalb von 20 Stunden eine Notfallinfrastruktur aufzubauen.
Die Zürcher Versicherungsgesellschaft eröffnete am Samstag ihren ersten Hagel-Hilfs-Standort in Winterthur-Seuzach und stellte Personal ein, um Schäden zu bearbeiten und Fahrzeugschäden zu bewerten. Martin Weber, Leiter der Schadenabwicklung für Kraftfahrzeuge bei Zurich Schweiz, berichtete von einem starken Anrufaufkommen, in dem Kunden Kratzer, zerbrochene Fenster und beschädigte Spiegel beschriebenen. Bei einigen Kfzen waren die Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit. Die Versicherung mobilisierte Abschleppwagen und Leasingfahrzeuge, um betroffene Versicherungsnehmer zu unterstützen.
In der Winterthur-Stelle werden beschädigte Fahrzeuge mit einem Hagelschaden-Scanner begutachtet, der ein Auto innerhalb von weniger als einer Minute bewerten kann. Nach der Untersuchung sprechen die Mitarbeiter von Zurich mit den Kunden über Reparaturmöglichkeiten und leiten die Schadensbearbeitung ein. Im Bereich der Automobilreparatur wird mit zunehmendem Druck gerechnet, da die Reparaturarbeiten aufgrund der grossen Anzahl beschädigter Fahrzeuge über mehrere Monate dauern dürfte.
Zurich Swiss plant, das Notfallnetz auszubauen, indem es in den kommenden Tagen zusätzliche Hagelhelferzentren in Olten, der Region Aargau/Solothurn, Bülach und eine zweite Location in Winterthur eröffnet, so ein Unternehmensmitteilung.













