Die Aktien von ZIM Integrated Shipping Services Ltd. (NYSE: ZIM) gaben in der Vorhandelsphase am Mittwoch um 4% nach, obwohl das Unternehmen im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten übertraf und seine Jahresprognose bestätigte.
Der in Haifa ansässige Container-Reederei veröffentlichte einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 0,53 USD für das Quartal – deutlich über der Konsensschätzung von -0,29 USD. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 9% auf 1,78 Mrd. USD und lag damit über der Prognose von 1,68 Mrd. USD. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 4% auf 491 Mio. USD, während der bereinigte Nettogewinn auf 77 Mio. USD anstieg, gegenüber 24 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Der Free Cashflow belief sich auf 386 Mio. USD, und das Unternehmen transportierte 922.000 TEUs – ein Plus von 3% gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittlichen Frachtraten stiegen um 8% auf 1.590 USD pro TEU.
Der neu ernannte Präsident und CEO Chen Lichtenstein betonte die disziplinierte Ressourcenallokation seit seinem Amtsantritt im Juli und erklärte, das Unternehmen wolle die aktuellen Marktbedingungen voll ausschöpfen. Die Aussagen des Managements folgten auf eine Phase der Volatilität bei den globalen Frachtraten, ausgelöst durch sich wandelnde Handelsdynamiken.
ZIM bestätigte seine Jahresprognose für 2026 und erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,0 Mrd. USD und 2,4 Mrd. USD, mit einem Mittelwert von 2,2 Mrd. USD. Das bereinigte EBIT soll zwischen 700 Mio. USD und 1,1 Mrd. USD liegen, mit einem Zentrum bei 900 Mio. USD. Zudem kündigte das Unternehmen an, 2026 – vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats – Dividenden an die Aktionäre auszuschütten.
Die Prognose fällt in eine Zeit, in der ZIM weiterhin der geplanten Übernahme durch Hapag-Lloyd unterliegt, die mit 35,00 USD pro Aktie bewertet ist. Die Transaktion soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen.









