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Wirtschaft/ZentralbankenArticle

Weisses Haus schränkt Importe grosser ausländischer Elektroausrüstungen ein

Verordnung betrifft Geräte ab 69kV; Einfuhrverbot für mit abgedeckten ausländischen Rechtsräumen verbundene Unternehmen. Citi sieht moderaten Aufwärtstrend für Siemens Energy.

EK
Elena Kovač · Central Banks Desk · 2 Sept 2026 · 03:16 · 1 Min. Lesezeit
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Weisses Haus schränkt Importe grosser ausländischer Elektroausrüstungen ein

Am Donnerstag erliess das Weisse Haus eine präsidiale Verordnung und erklärte einen nationalen Notstand im Zusammenhang mit der Versorgung grosser Elektroausrüstungen für Stromnetze. Damit werden Importe von Geräten mit einer Kapazität von 69kV oder höher eingeschränkt.

Die Massnahme ermächtigt die Behörden, die Einfuhr oder Installation von Ausrüstungen oder Software zu verbieten, die von Unternehmen entwickelt, hergestellt oder geliefert werden, die unter der Kontrolle, im Besitz oder der Rechtshoheit einer abgedeckten ausländischen Entität stehen, sofern dies als unangemessenes Risiko für die Netzstabilität oder die Sicherheit der USA eingestuft wird. Betroffene Kategorien umfassen Transformatoren, Wechselrichter, USV-Anlagen, Leistungsschalter, Generatoren, Turbinen, Batteriespeichersysteme sowie Steuerungssysteme wie speicherprogrammierbare Steuerungen.

Analysten von Citi bewerten die Verordnung als gezielte Massnahme gegen chinesische Anbieter. Sie gehen davon aus, dass damit deren Fähigkeit eingeschränkt werde, den US-Markt zu betreten oder auszubauen. Die Beschränkungen könnten anderen Marktteilnehmern helfen, ihre Marktanteile zu verteidigen und die Preissetzungsmacht zu stärken, da asiatische – darunter chinesische – Anbieter zuvor durch schnellere Lieferfähigkeiten an Boden gewonnen hätten.

Für Siemens Energy wird die Verordnung als moderat positiv eingestuft. Das Unternehmen ist auf Importe angewiesen, um die Nachfrage nach Transformatoren in den USA zu decken, und sieht China nicht als bedeutenden Lieferanten für Transformatoren. Die neue Fabrik von Siemens Energy in Charlotte, North Carolina, soll erst Ende 2027 grosse Transformatoren liefern können.

Die Beschränkungen könnten zudem dem Speichergeschäft von Wärtsilä zugutekommen, indem der Wettbewerbsdruck durch chinesische Anbieter von Batteriespeichersystemen reduziert werde, so die Analysten.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Elena Kovač
Central Banks Desk

Elena covers macroeconomic data and policy across the eurozone, translating industrial output, inflation and growth figures into what they mean for markets.

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