Die Aktien von Werewolf Therapeutics Inc (NASDAQ: HOWL) stiegen am Freitag in der vorbörslichen Handelssitzung um 120%, nachdem das Biotechnologieunternehmen sich zu einer Fusion mit Ambros Therapeutics Inc in einem All-Aktien-Transaktionsgeschäft bekannt gegeben hatte, das durch eine Privatplatzierung von 150 Millionen USD unterstützt wird.
Die zusammengeschlossene Einheit, die den Namen Ambros Therapeutics bekommen wird und unter dem Börsenkürzel AMBX handelt, wird sich auf die Weiterentwicklung von Neridronat, Ambros' Wirkstoffkandidaten in der Spätphase für das komplexe Regional Pain Syndrom Typ 1 (CRPS-1), konzentrieren. Die Fusion, die im ersten Quartal 2027 vollzogen sein soll, steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und den üblichen Abschlussbedingungen.
Nach den Vertragsbedingungen werden die Aktionäre von Ambros rund 71,7% der vereinigten Gesellschaft halten, während die Aktionäre von Werewolf etwa 6,8% behalten werden. Die Investoren des Private Placements werden etwa 21,5% des neuen Unternehmens besitzen. Die Fusion impliziert eine Bewertung von 500 Millionen USD für Ambros und eine Bewertung von 47,5 Millionen USD für Werewolf, basierend auf den Austauschverhältnissen, die in der Vereinbarung beschrieben sind.
Die place-based Finanzierung, die überzeichnet war, wurde von RA Capital Management und Janus Henderson Investors geleitet, wobei Aberdeen Investments, Adage Capital Partners, Affinity Asset Advisors, Arkin Bio Capital, Balyasny Asset Management, Patient Square Capital’s Enavate Sciences, SilverArc Capital, Sphera Healthcare und Woodline Partners LP beteiligt waren.
Neridronat, Ambros' leitender Wirkstoff, hat die FDA-Zertifizierungen Breakthrough Therapy, Fast Track und Orphan Drug erhalten. Das Medikament wurde bereits an rund 600.000 Patienten in Italien bei genehmigten Indikationen verabreicht. CRPS-1, eine Erkrankung, für die es keine von der FDA zugelassene Therapie gibt, betrifft jährlich schätzungsweise 65.000 neu diagnostizierte Patienten in den Vereinigten Staaten.
Die liquide Mittelreserve des fusionierten Unternehmens wird bis ins erste Halbjahr 2029 anhalten. Die Topline-Ergebnisse der zentralen CRPS-RISE-Phase-3-Klinika-Studie werden voraussichtlich im Jahr 2028 veröffentlicht, worauf eine geplante Einreichung des Antrags auf die Erteilung einer neuen Arzneimittelsatzung folgen wird.













