Der US-Retail-Gigant Walmart meldete ein Quartalswachstum der Umsätze im Vergleich zu den Vorjahreswerten in den USA von 2,6 %, niedriger als die Erwartungen der Analysten von 3,8 %. Der höhere Benzinpreis wirkte sich auf die Konsumentenausgaben aus. Das Unternehmen erhöhte seine Umsatzprognose für das volle Jahr auf einen Bereich von 4 % bis 5 % von zuvor 3,5 % bis 4,5 %, was auf die starke Performance im Bereich E-Commerce zurückzuführen sei.
Der justierte operativen Ertrag erzielte durch Tarifrückerstattungen einen Anstieg von 750 Basispunkten, die Walmart fortsetzterweise als Preisreduktion für mehr als 7.000 Produkte weitergab. Der bereinigte Gewinn pro Aktie wird jetzt auf 2,80 bis 2,87 USD prognostiziert, was einer Änderung der früheren Prognose entspricht. Die Einnahmen aus dem E-Commerce stiegen um 24 %, unterstützt durch einen Anstieg der Bekanntheitsraten um 43 % und eine Wachstumsentwicklung auf dem Online-Marktplatz.
Die Umsätze des Gesundheitssektors gingen aufgrund der Preisbeschränkungen zurück, die im Rahmen des US Inflation Reduction Acts eingeführt wurden und die Preispolitik einschränken. Berücksichtigt man diesen Einfluss, hätten die Kernverkäufe in den USA um 3,4 % zugenommen. Die größte Kategorie, Lebensmittel, wuchs um zwischen 5 und 6 Prozent.
Executive Chairman John Furner betonte die Beständigkeit der diskretionären Ausgaben trotz makroökonomischer Belastungen und atribierte die verbesserte Prognose dem Schwung im E-Commerce. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Barometer für das US-Konsumentenvertrauen vor den Schulbeginns- und Weihnachtsmieten, wenn preisbewusste Käufer typischerweise Grundbedarf wie Lebensmittel priorisieren.












