Volkswagen plant, einen Viertel der Führungsstellen abzubauen, als Teil einer umfassenden Kostensenkungsinitiative, die der Gewinnmargensteigerung dienen soll.
Der Vorstandsvorsitzende Oliver Blume erläuterte die Entscheidung während einer Ansprache in Emden und betonte, dass alle Unternehmensbereiche einen Beitrag leisten müssen: "Jede Abteilung muss ihren Teil beitragen; dies ist ein großes Vorhaben, das nur gemeinsam gelingen kann."
Die Kostensenkungen folgen den umfassenderen Umstrukturierungsplänen, die Anfang dieses Jahres präsentiert wurden, darunter einem stärkeren Sparprogramm und einer neuen Strategie namens 'Target 2030'. Blume zeigte an, dass die nächste Phase der Kürzungen sich auf nicht-produzierende Kosten konzentrieren wird, einschließlich der Unternehmensrollen, zentralen Funktionen, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb.
Der Automobilhersteller steht vor zunehmenden Spekulationen über mögliche Arbeitsplatzverluste. In Berichten wird genannt, dass bis zu 50.000 Stellen weltweit gefährdet seien. Blume stellte klar, dass diese Zahl kein offizieller Zielwert ist, sondern eine "theoretische Berechnung", die aus den Anforderungen zur Kostensenkung abgeleitet wurde. Er verdeutlichte, dass etwa die Hälfte der Einschnitte in Deutschland stattfinden würden, während der Rest auf die rund 170 Tochterunternehmen des Konzerns weltweit verteilt wäre.
Die Ankündigung unterstreicht die verstärkten Anstrengungen von Volkswagen, die Abläufe unter den anhaltenden Margendrucken und den veränderten Marktdynamiken im Automobilsektor zu optimieren.












