Der schwedische Bergbaukonzern Viscaria AB gab am Donnerstag bekannt, dass die Finanzierung für sein Kupferprojekt in der Endphase stehe. Das Unternehmen strebt an, die kommerzielle Produktion im zweiten Quartal 2026 aufzunehmen.
In einer Präsentation bestätigte Viscaria, dass die Finanzierungsverhandlungen in den letzten Stadien stehen, ohne jedoch spezifische Bedingungen oder Kreditgeber zu nennen. Viscaria reagierte nicht auf Anfragen nach weiteren Details.
Das im zweiten Quartal 2026 geplante Zeitfenster entspricht den zuvor genannten Zielen des Unternehmens, die kommerzielle Produktion in seinem Kupferbergwerk im nördlichen Schweden aufzunehmen. Das Projekt, das sich in der Nähe der Stadt Kiruna befindet, soll hochwertiges Kupferkonzentrat produzieren, mit einem jährlichen Ausstoß von etwa 30.000 Tonnen.
Viscaria hat zuvor angegeben, dass das Projekt etwa 400 Millionen US-Dollar in Gesamtbeträgen benötigen würde, einschließlich Infrastruktur und Verarbeitungsanlagen. Das Unternehmen hat Absatzverträge mit europäischen Industriekäufern abgeschlossen, um die langfristigen Verkäufe zu unterstützen, ohne jedoch die Volumina und die Preisbedingungen zu spezifizieren.
Analysten, die das Projekt verfolgen, weisen darauf hin, dass die Kupferpreise aufgrund von Lieferengpässen und starkem Bedarf aus den erneuerbaren Energiesektoren weiterhin auf hohem Niveau verbleiben. Der Benchmark-Kupferpreis auf der London Metal Exchange hat im Jahr 2024 durchschnittlich über 9.000 US-Dollar pro Tonne gelegen, was die Projektökonomie unterstützt.
Die Fertigstellung der Finanzierung würde es Viscaria ermöglichen, die Bau- und Inbetriebnahmefristen zu finalisieren. Das Unternehmen hat seit seiner letzten Offenlegung im Frühjahr 2024 keine aktualisierte Kosten- oder Produktionszeitplanung bereitgestellt.
Die Aktien von Viscaria, die an der Nasdaq Stockholm gelistet sind, blieben in der frühen Handelsphase am Donnerstag unverändert.



