VGP, ein in Belgien ansässiger Anbieter von Logistik-Immobilien, verzeichnete im ersten Halbjahr einen Vorsteuergewinn von 141 Millionen Euro, was die starke operative Performance des Immobilienportfolios unterstreicht. Das Nettoanlagevermögen des Unternehmens stieg im Berichtszeitraum um 10,5 % auf 2,90 Milliarden Euro, während die Netto-Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 18 % auf 122,8 Millionen Euro anstiegen.
Neue und verlängerte Verträge beliefen sich auf 52,7 Millionen Euro, wobei das organische Mietwachstum im Bestand mit 10,8 % über dem Vorjahresniveau lag. Leerstehende Flächen wurden mit einer durchschnittlichen Mietpreiserhöhung von 6 % erneut vermietet, was zu einem vertraglich gesicherten jährlichen Mietniveau von 496 Millionen Euro führte. Im ersten Halbjahr stellte das Unternehmen 12 Projekte fertig, die jährlich zusätzliche 17,1 Millionen Euro Miete einbringen und bei diesen Neuimmobilien eine Belegung von 86 % erreichten.
Das fertiggestellte Portfolio verzeichnete eine hohe Belegung von 98 %, wobei nahezu die gesamte verfügbare Fläche vermietet war. Der Geschäftsbereich Erneuerbare Energien erzielte Bruttoeinnahmen von 7,2 Millionen Euro nach 6,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025, getrieben durch höhere Solarstromabsätze und eine erweiterte Photovoltaik-Kapazität.
Ausblickend erwartet VGP, dass Batteriespeichersysteme im zweiten Halbjahr 2026 zur Umsatzbeteiligung kommen werden. Zudem plant das Unternehmen, die Finalisierungen seiner Joint Venture Saga I im zweiten Halbjahr 2026 sowie im ersten Halbjahr 2027 abzuschließen.













