Eine Umfrage, die von der Kryptobörse OKX in Auftrag gegeben wurde, ergab, dass 90 % der amerikanischen College-Studenten und 87 % der Eltern die Aufnahme von Kursen zu Kryptowährungen und Blockchain in den Lehrpläne der Hochschulen unterstützen. Die Nachfrage nach solchen Lehrangeboten scheint die derzeitigen akademischen Möglichkeiten zu übertreffen, da nur 28 % der 533 akkreditierten amerikanischen Wirtschaftshochschulen Kurse im Zusammenhang mit Blockchain anbieten, laut einer Studie aus dem Jahr 2025.
Unter den befragten Studierenden nannten 33% soziale Medien oder Influencer als ihre primäre Informationsquelle für Kryptowährungen, eine Zahl, die fast fünfmal höher ist als die derjenigen, die auf Bildungseinrichtungen oder Professoren verwiesen. Im Gegensatz dazu nannten die Eltern Krypto-Plattformen und-Apps als ihre wichtigste Source von Kryptowissen, und zwar mit 21%.
Die von OKX in Auftrag gegebene Umfrage befragte 500 Studierende und 500 Eltern über Pollfish, eine Online-Umfrage-Plattform. Die Befragten stammten nicht aus dem Kundenstamm von OKX, und die Börse veröffentlichte keine Gewichtung der Umfrage, die Fehlerquote oder die Cryptohaltung der Befragten.
Die Ergebnisse zeigen eine Lücke zwischen dem Interesse von Studenten und Eltern an einer Kryptoausbildung und der Verfügbarkeit formaler akademischer Programme. Zwar bieten die Hochschulen wenige Kursangebote, aber informelle Kanäle – insbesondere soziale Medien – dominieren als Ressource für die Kryptolehre.













