Der Sea Freight-Index für Trockengüter der Baltic Exchange steigerte sich am Mittwoch zum fünften Mal in Folge und legte 130 Punkte, bzw. 4,4 %, auf 3.056 – den höchsten Stand seit dem 10. August.
Alle grossen Segmente trugen zum Anstieg bei, wobei der Capesize-Index die stärksten Zuwächse verzeichnete. Der Capesize-Segment, das typischerweise Kohlenstoff und Eisenerz in Frachtmengen von etwa 150.000 Tonnen befördert, stieg um 6,3 % auf 5.033 Punkte und erreichte damit den höchsten Wert seit mehr als zwei Wochen. Die täglichen Einnahmen der Capesize-Schiffe stiegen um 2.706 US-Dollar auf 42.148 US-Dollar.
Der Panamax-Index, der mittlere Schiffe verfolgt, legte 80 Punkte oder 3,7 % zu und erreichte 2.246 Punkte – damit erreichte er sein höchsten Niveau seit dem 13. August. Auch der Segment Supramax stieg und schloss einen breit angelegten Anstieg der Kern-Granulatenhandelsindizes der Ostsee ab.
Das Marktklima wurde durch Störungen in den Eisenschifffahrtsrouten im Südchinesischen Meer gestützt, wo der Taifun Narra Schiffe zum Umsteuern zwang, was die Verfügbarkeit von Schiffen einschränkte und die Frachtkosten erhöhte. Die Eisenschifffutures stiegen entsprechend der Lieferengpässe.
Der Haupt-Dry-Bulk-Index der Baltic Exchange verfolgt die Preise für Kapsize-, Panamax- und Supramax-Schiffe und dient als wichtiges Barometer für die globale Nachfrage nach Trockengutverladung.












