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US-Aktien erholen sich nach dem Ölpreisrückgang und der Glaubwürdigkeit der Fed; Generac steigt nach der 8-Milliarden-Dollar-Vereinbarung mit Amazon

Wall Street öffnet höher, weil fallende Ölpreise und die Zufriedenheit der Anleger mit der Fed-Zinspolitik die Befürchtungen wegen einer belasteten Pumpe in Saudi-Arabien ausgleichen. Zum Marktvorfeld gehören Generac, AI-Namen und Amazon-Zulieferer.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 19 Sept 2026 · 17:06 · 3 Min. Lesezeit
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US-Aktien erholen sich nach dem Ölpreisrückgang und der Glaubwürdigkeit der Fed; Generac steigt nach der 8-Milliarden-Dollar-Vereinbarung mit Amazon

Die US-Aktienindizes eröffneten am Donnerstag etwas höher, da die sinkenden Ölpreise und der wachsende Vertrauens­sich­ erung in die geld­politische Unab­hängig­ keit der Fed die anhaltende Sorge um eine beschädigte Röhre der saudischen Öl­­förderanlage aus­gleichten. Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel um 0,5 Prozent auf 51.700,34, der S&P 500 gewann 0,9 Prozent auf 7.621,98 und der Nasdaq 100 legte 1,5 Prozent auf 29.384,40 zu – alles als Reaktion auf den abnehmenden Kurs am Mittwoch nach der ersten Zinserhöhung der Fed seit drei Jahren.

Durch den Handel eröffnete der Dow um 0,6 Prozent auf 51.750,70 Punkten, der S&P 500 legte 1,0 Prozent auf 7.625,05 Punkte zu und der Nasdaq ging um 1,3 Prozent auf 26.302,16 Punkte steigen. Die Futures hatten auf ein sicheres Eröffnung hingewegt, wobei der Makler IG den Dow um 1,3 Prozent höher auf 52.120 einstellte und den Nasdaq 100 um 1,7 Prozent höher auf 7.625,05 Punkte.

Die Fed hat am Mittwochabend wie erwartet den Leitzinssatz um 25 Basispunkte erhöht. Investoren beruhigten jedoch die Aussagen des Vorsitzenden Kevin Warsh darüber, dass er das Bekämpfen der Inflation unterstütze, und die Einstimmigkeit der Entscheidung. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", sagte Michael Heise, Chefökonom bei HQ Trust. Andreas Lipkow, Chefanalyst bei CMC Markets, vermerkte eine ähnliche Lockerung in den europäischen Märkten: "Je länger die Inflation hoch bleibt, desto länger muss die Fed die geldpolitischen Zügel straffen – und desto grösser werden die Risiken für die Wirtschaft."

Die Ölmärkte boten zusätzliche Anstösse, da die Preise weiter zurückgingen und einige Inflationssorgen abnahmen. Die Investoren beobachten weiterhin die Nachrichten, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien bald wieder in Betrieb genommen werden könnte, allerdings stellt sich immer noch Zurückhaltung ein. "Ich würde es nicht als grünes Licht bezeichnen", sagte Haris Khurshid, Investmentstratege beim Hedge-Fund Karobaar Capital. "Der Markt würde einige Kapazitäten wiedergewinnen, aber es gibt kaum einen Puffer für unvorhergesehene Ausfälle."

Während die Inflationssorgen zurückgingen, sanken die Renditen der US-Staatsanleihen zusammen mit steigenden Zinspapierkursen. Die UBS-Manager erwartet nach eigenen Angaben nicht, dass der Schritt der Fed die Aktien bremst. Sie rechnen mit einer weiteren Zinsanhebung, weisen aber darauf hin, dass ein Grossteil der Straffung bereits preisgegeben ist. "Die wirtschaftliche Stärke und solide Unternehmensgewinne machen Anstiege der Zinsen leichter verträglich", schrieben sie.

Vor der Börseneröffnung konnten Tech-und künstliche Intelligenz-Betiteln Kursgewinne verzeichnen. Nvidia, Micron, Intel, Marvell Technology und SanDisk tendierten 2,2 bis 4,5 Prozent höher. Bei den Magnificent Seven haben alle sieben grossen Technologiewerte Kursgewinne erzielt, einschliesslich Amazons, das eine langfristige Liefervereinbarung in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar mit Generac für Generatoren zur Sicherung der Datencenter bekanntgab. Die Aktie von Generac stieg vor der Börseneröffnung um etwa 32 bis 33 Prozent; die Vereinbarung enthält auch eine Option für Amazon, eine Beteiligung an Generac zu erwerben. Weitere Gewinner waren Hubbell, Brown & Brown und Iron Mountain, die jeweils um 4 bis 5 Prozent stiegen, während auch AI- miteinander verbundene Namen wie Vertiv, Marvell und Oracle Kursgewinne verzeichneten.

Andere Vorbörsenotierungen: Nike stieg um 1,5 Prozent, nachdem es Alexandre Arnault, stellvertretenden CEO der Weinkategoreie von Moët-Hennessy bei LVMH, in sein Verwaltungsrat berufen hatte. Das Bauunternehmen Lennar verlor 2,5 Prozent.

Die Schweizer Märkte folgte dem US-amerikanischen Ton. Der SMI legte gegen 11:30 Uhr Lokalzeit 0,27 Prozent auf 13.906,75 Punkte zu, der Mittelsparteindex SMIM verbesserte sich um 0,96 Prozent auf 3.049,40 Punkte, und der breite SPI kletterte um 0,37 Prozent auf 19.630,16 Punkte. ABB war mit einem Plus von 1,3 Prozent die beste Aktie im SMI, gefolgt von Logitech, UBS und Novartis – jeweils mit einer Steigerung von rund 1,2 Prozent. Die UBS-Aktie stieg angesichts der Fortsetzungen der Beratungen im Nationalrat über neue Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken mit ausländischen Beteiligungen deutlich an. Roche verlor 0,7 Prozent, was einen Kontrast zu der frühere Aufwärtsbewegung von Novartis darstellte.

Auch die europäischen Indizes gewannen auf den umsichtigen Ansatz der Fed. Der deutsche DAX stieg um etwa 0,5 Prozent auf 25.670 Punkte und der EuroStoxx 50 stieg ähnlich stark auf 6.304 Punkte.

Experten gaben an, dass die Unternehmensergebnisse nach der Zinsentscheidung der Fed erneut der primäre Faktor für die Wertentwicklung der Aktien sein würden.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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