Die Silberpreise stiegen am Dienstag stark, und der Spotpreis in US-Dollar stieg während der Handelsperiode um 3,1 % auf 0,01566392 US-Dollar pro Troy-Ounce.
Diese Bewegung erfolgte nach Ablauf einer 60-tägigen Abmachung zwischen den USA und Iran, deren Ziel die Entspannung der Spannungen war. Diese Abmachung endete, wodurch die Märkte in Sorge darüber waren, dass ein erneuter Konflikt drohte. Analysten betonen, dass steigende geopolitische Risiken in der Regel sicherheitsorientierte Vermögenswerte wie Silber unterstützen, während die industrielle Nachfrage und die knappen Lieferbedingungen den Aufwärtstrend des Metalls weiter stärkten.
Die US-Aktienindizes gaben nach, da das Risikosentiment schwächer wurde. Der S&P 500 fiel um 0,6 % auf 7.698,88, der Nasdaq ging um 1,3 % auf 26.306,04 zurück, und der Dow Jones sank um 0,1 % auf 53.396,22. Die Verluste spiegelten die allgemeinere Marktbegrenzung vor dem geopolitischen Hintergrund und die veränderten Erwartungen für die Geldpolitik der Fed wider.
Die Erwartungen der Fed hinsichtlich der Geldpolitik haben sich in den letzten Tagen moderiert. Die Märkte geben aktuell etwa 50%-ige Chancen auf eine Zinserhöhung im September an, nachdem sie vor den jüngsten wirtschaftlichen Daten fast 50% ausgaben. Die Stimmungslage der Anleger ist durch die Bedenken über das hinausgeschoben, dass die Abhängigkeit der Zentralbank von Marktkräften – statt von direkten politischem Eingriff – zur Inflationsregulierung für das Zurückdrängen der Preisdrucke möglicherweise unzureichend ist.
Die asiatischen Märkte trugen zur Silberrally bei, da die steigenden Zinserwartungen in der Region Geldzuflüsse aus dem Rest der Welt ankurbelten. Der Kursanstieg des Metalls zog die Preise auf mehrmonatige Hochs und betonte damit seine duale Rolle als sicherer Hafen-Asset und Industriemetall.
Die Anleger warten jetzt auf die Veröffentlichung der jüngsten Protokollnotizen der Federal Open Market Committee und eine Rede von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh auf dem Symposium in Jackson Hole später diese Woche. Die politischen Signale aus diesen Ereignissen könnten die Entwicklung des Silbereinkommens weiter beeinflussen angesichts der sich entwickelnden makroökonomischen und geopolitischen Situation.










