Die Federal Communications Commission (FCC) verteidigt ihre Untersuchung der Praktiken in Bezug auf Vielfalt, Gerechtigkeit und Inclusivität (DEI) bei der Walt Disney Co., da die Behörde rechtlichen und politischen Prüfungen wegen ihrer Überprüfung der acht von der Unternehmensgruppe besitzenen ABC-Sender ausgesetzt ist.
FCC-Vorsitzender Brendan Carr sagte am Dienstag, dass die jüngste Klage von Disney, die die frühzeitige Prüfung der Sender durch die Behörde in Frage stellt, auf eine Unruhe über die erstellten Beweise hindeute. "Disney scheint nervös zu sein, was das Protokoll zeigt," sagte Carr und betonte, dass die FCC noch keine Schlussfolgerungen gezogen habe in Bezug auf die Lizenzen des Senders.
Die Agentur hat noch nicht entschieden, wann sie eine endgültige Entscheidung trifft, ob der Prozess der Entzug der ABC-Lizenzen von Disney gestartet werden soll, fügte Carr hinzu. Die Untersuchung befasst sich mit Disneys DEI-Politik, die unter dem Einfluss breiterer Debatten über unternehmensweite Vielfaltsoffensive in den USA immer mehr regulatorische Aufmerksamkeit erfahren hat.
Disney hat letzte Woche eine Klage eingereicht, um die frühe Überprüfung der acht von ihm betriebenen ABC-Sender durch die FCC zu blockieren. Es wird argumentiert, dass die Maßnahmen der Agentur über ihre gesetzliche Befugnisse hinausgehen. Die Klage verschärft die Spannungen zwischen dem Unterhaltungsgiganten und der FCC, die in den letzten Monaten eine zunehmende Skepsis gegenüber firmeneigenen DEI-Programmen zum Ausdruck gebracht hat.
Carrs Anmerkungen unterstreichen den vorsichtigen Ansatz der FCC und heben hervor, dass bis zum Abschluss der Untersuchung noch keine formale Entscheidung getroffen wurde. Das Ergebnis könnte erhebliche Auswirkungen auf Disneys Rundfunkgeschäfte und allgemeinere Unternehmensführungstandards haben, falls die Behörde Strafmassnahmen durchführt.









