UBS-Stratege Giovanni Staunovo sagte, dass die 25 Basispunkteinheitige Erhöhung des Zielbereichs der Fed auf 3,75-4,00 % am 16. September eine hawkische Entscheidung darstellt, die eine langwierige Pause beendet und für Gold in der nahe Zukunft eine negative Entwicklung bringt, da die realen Renditen in den USA und der Dollar steigen.
Gold im Spot-Handel lag am 17. September bei 4312 US-Dollar pro Unze. UBS verwies darauf, dass Rücksetzungen auf 4000 US-Dollar pro Unze Kaufmöglichkeiten bieten könnten.
In seinem 12-monatigen Ausblick prognostiziert die UBS Goldpreise von 4.600 US-Dollar bis Dezember 2026, 5.000 US-Dollar bis März 2027, 5.200 US-Dollar bis Juni 2027 und 5.400 US-Dollar bis September 2027.
Die Nachfrage der Zentralbanken bleibt robust. Im August erwarb die People’s Bank of China rund 20 Tonnen Gold, wodurch die Investitionen über 22 Monate anhaltend blieben, während die Nationalbank von Polen und die Zentralbank Usbekistans je rund 8 Tonnen Gold hinzugefügt haben. UBS prognostiziert jährliche Käufe von 750 bis 1000 Tonnen durch die Zentralbanken, was ein struktureller Unterstützungsfaktor für das Edelmetall darstellt.
Staunovo kommt zu dem Schluss, dass der langfristige Investitionsfall für Gold weiterhin positiv ist, und dass Preisrückschläge nahe der 4.000 US-Dollar Möglichkeiten bieten, die Exposition zu erhöhen.












