Das US-Finanzministerium bereitet sich darauf vor, Sanktionen gegen Fluggesellschaften, Seekunden und Märkte für digitale Vermögenswerte zu verhängen, als Teil der Bemühungen, die wirtschaftliche Aktivität des Irans einzuschränken, sagte Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch.
In einem Interview mit Fox News sagte Bessent, dass die Trump-Administration sich darauf konzentriert, "schlechte Akteure", die den iranischen Regime unterstützen, systematisch zu entfernen. Er warnte, dass Unternehmen in der Luftfahrt, dem Schiffsfahrtssektor und der Kryptowährungsbranche Strafe riskieren könnten, falls sie festgestellt werden, Transaktionen oder Geschäftsbeziehungen mit dem Iran zu erleichtern.
Bessent betonte, dass das US-Finanzministerium direkt mit den Beteiligten in diesen Branchen zusammenarbeitet und sie dazu auffordert, sämtliche Verbindungen zu iranischen Entitäten zu unterbrechen. "Kein Mensch sollte dieses Regime unterstützen", sagte er und fügte hinzu, dass ausführliche Gespräche mit Unternehmen und Einzelpersonen geführt würden, die potenziell einem Sanktionsrisiko ausgesetzt sind.
Die Ankündigung spiegelt eine breitere Strategie wider, durch gezielte wirtschaftliche Massnahmen den Druck auf Iran zu verstärken. Während keine konkreten Zeitpunkte oder formelle Aufstellungen bekannt gegeben wurden, signalisiert die Konzentration der amerikanischen Finanzministerin auf Luftfahrt-, See- und digitale Vermögenswerte eine Ausweitung der traditionellen Sanktionsmassnahmen auf Branchen, die bislang in diesem Zusammenhang weniger in den Blick genommen wurden.
Diese Entwicklung folgt auf jüngste Programmänderungen unter der aktuellen Regierung, die darauf abzielen, die finanziellen Beschränkungen für den Iran zu verschärfen, einschliesslich einer verstärkten Überwachung von grenzüberschreitenden Transaktionen und digitalen Zahlungskanälen.













