Die US-Aktien gaben am Montag nach, nachdem die zunehmenden Spannungen mit dem Iran die Anleger dazu veranlasst hatten, ihre Risikokennlinien zu verschärfen. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite erzielten moderate Verluste. Der S&P 500 fiel um 0,27 % auf 7.653,60, der Nasdaq Composite hingegen um 0,63 % auf 26.015,94, vor allem im informationstechnischen Sektor, der um 1,11 % sank. Der Dow Jones Industrial Average ging gegen den Trend und stieg um 0,21 % auf 53.389,19.
Die Technologiegiganten Nvidia und AMD mussten Verluste von je 2,44% hinnehmen, da die Investoren ihre Bewertungen vor dem Quartalsbericht des Unternehmens neu bewerteten. Apple und Amazon.com gewannen jeweils weniger als 1%, was etwas Unterstützung bot. Der Gesundheitssektor des S&P 500 verlor ebenfalls 0,57%.
Die geopolitischen Sorgen haben sich verstärkt, nachdem US-Finanzminister Scott Bessent in einem Kommentar der Financial Times von einem "wirtschaftlichen D-Day" gegen den Iran gewarnt hatte. Die USA gaben an, darüber nachzudenken, umfassende wirtschaftliche Sanktionen gegenüber Irans Handelspartnern einzuführen und bezeichnete diese Maßnahme als die "größte finanzielle Offensive aller Zeiten". Die Rhetorik hat die Unsicherheit auf den globalen Märkten erhöht, insbesondere in energieempfindlichen Sektoren.
Die US-Zinskürse geriet unter Druck, da die 30-jährigen Anleihen letzte Woche auf ein 19-jähriges Hoch kamen, bevor das US-Finanzministerium Stabilisierungsmaßnahmen bekannt gab. Die Rendite der 30-jährigen Anleihen stieg am Montag um 0,27% und zeigt die anhaltenden Sorgen über die Inflation und die politisches Risiko.
Die Anleger machen sich auch auf wichtige Wirtschaftsdaten in dieser Woche ein, darunter den am Mittwoch erscheinenden PCE-Preisindex, das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß. Die Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, soll später in dieser Woche auf dem Jackson Hole Symposium sprechen, wo Marktteilnehmer nach weiteren Klarheiten über die Geldpolitik streben.













