Die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETF verzeichneten am Mittwoch Nettozuflüsse in Höhe von 517,2 Millionen US-Dollar, den höchsten Einzelanstieg seit dem 4. Mai, wie Daten von Branchenbeobachtern zeigen.
Die Fonds haben seit Montag rund 1 Milliarde US-Dollar an netto-Zuflüssen gezogen, was ihre stärkste wöchentliche Performance seit der Woche ab dem 16. Januar bedeutet, als die Zuflüsse 1,42 Milliarden US-Dollar erreichten. Die Spot-Ether-ETFs verzeichneten am Mittwoch 189,2 Millionen US-Dollar, so dass die Summe dieser Woche auf etwa 291,5 Millionen US-Dollar steigt.
Die Kryptowährungskurse schwangen mit den Kapitalzuflüssen, und Bitcoin wurde am Donnerstag bei fast 72.000 US-Dollar gehandelt, was einer Steigerung von 11 % gegenüber den vorangegangenen 24 Stunden entspricht. Ether stieg in demselben Zeitraum um 19 % auf 2.286 US-Dollar. Die Rally fand zeitgleich mit einer Ankündigung des US-Finanzministeriums zur Erweiterung der Rückkäufe länger laufender Staatsschulden statt, was nach Ansicht von Analysten die Renditen der Treuhandschulden und den Dollar unter Druck setzte.
Das Fürbitten des Präsidenten Donald Trump an den Kongress, die CLARITY-Gesetzgebung voranzutreiben, stärkte auch den Focus auf die Regulierung von Kryptowährungen und trug zu der Stimmung am Markt bei. Jonatan Randin, Senior-Marktanalyst bei PrimeXBT, merkte darauf hin, dass die Maßnahme des Finanzministeriums eher als eine mit Währung verwandte Entwicklung interpretiert wurde als eine über die Wachstumszahlen hinausgehende Entwickung – wobei Bitcoin und Edelmetalle die Aktien übertrafen.
Der Zufluss und die Preissteigerungen folgen einer Prognose von Standard Chartered, in der geschätzt wird, dass Bitcoin auf 100.000 US-Dollar zulegen könnte, und der Entscheidung des Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Wertpapiere zu verdoppeln, was einige Anleger als unterstützend für alternative Vermögenswerte bewerten.












