Die US-Marine hat Raytheon Technologies einen Vertrag im Wert von 22,9 Milliarden Dollar für die erhebliche Erweiterung der Produktion von Tomahawk-Kreisflugkörpern vergeben. Dieser Auftrag ist der größte Raketen-Einkaufsvertrag in der Geschichte des Pentagons.
Der Vertrag, der am Freitag bekannt gegeben wurde, umfasst einen mehrjährigen Einkauf von Tomahawk-Raketen, einem langreichweiten, wetterunabhängigen Waffensystem, das von der US-Marine und alliierten Streitkräften eingesetzt wird. Der Vertrag soll die Produktionskapazität in den USA ausbauen, um sich an erhöhte globale Sicherheitsbedenken und gesteigerten Anforderungen an Präzisionsangriffsfähigkeiten anzupassen.
Raytheon, ein Tochterunternehmen der RTX Corporation, wird die Herstellung und Lieferung der Raketen unter den Bedingungen des Vertrags überwachen. Die Firma hat keine spezifischen Lieferzeiträume offengelegt, obwohl der Vertrag strukturiert ist, um die Produktion über mehrere Jahre aufrechtzuerhalten.
Das Tomahawk-Raketen-System ist seit den 1980er Jahren ein wichtiger Bestandteil der US-maritimen Angriffsoperationen, mit Varianten, die in der Lage sind, Land- und Seetargets in einer Entfernung von über 1.000 Meilen zu bekämpfen. Der jüngste Einkauf spiegelt breitere Bemühungen des Pentagons wider, sein Arsenal zu modernisieren und auszubauen, um sich an sich ändernden Bedrohungen anzupassen.
Verteidigungsanalysten haben darauf hingewiesen, dass der Vertrag die Verpflichtung des US-Regierungs unterstreicht, eine robuste industrielle Basis für kritische Verteidigungssysteme aufrechtzuerhalten. Der Vertrag folgt jüngsten Erhöhungen der Militärausgaben und strategischen Überprüfungen, die Prioritäten für langreichweite Angriffsfähigkeiten setzen.
Raytheons Aktien waren nicht sofort durch den Verkündung betroffen, da der Vertragswert über mehrere Haushaltsjahre gestreut ist. Die Firma hat zuvor starken Rückstand in ihrem Verteidigungssegment erwähnt, der durch die nachhaltige Nachfrage nach Raketen- und Radartechnologien getrieben wird.
Das Pentagons hat keine weiteren Details über die Allokation der Mittel oder die spezifischen Raketenvarianten, die im Einkauf enthalten sind, bereitgestellt.


