Die Bestellungen für in den USA hergestellte langlebige Güter stiegen im Juli gegenüber Juni um 1,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,5 Prozent, wie es von den Wirtschaftsanalysten erwartet wurde. Die Lesung des Vormonats wurde von einem ursprünglichen Schätzungssatz von 0,4 Prozent auf 0,5 Prozent erhöht.
Ausgenommen Transportgeräte wie Flugzeuge, erhöhten sich die Bestellungen um 0,4%, darunter die vom Prognosentor von 0,6%. Die Nachfrage nach nicht-militären Kapitalgütern ausser Flugzeugen, also als Indikator für Investitionen von Unternehmen, stieg um 0,2%, deutlich unter dem von Analysten erwarteten Wert von 0,7%.
Die Juli-Daten geben ein gemischtes Bild: Während die Aufträge im Transportsektor, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Teile, den Hauptgewinn zu verdanken hatten, schienen die Grundkapitalgüter – ein wichtiger Indikator für die künftigen Business-Ausgaben – darunter zu liegen. Die schwache Entwicklung bei den Grundaufträgen lässt vermuten, dass Unternehmen Vorsicht walten lassen, was ihre Expansionspläne betrifft, obwohl sich das wirtschaftliche Klima insgesamt verbessert hat.












