Die US-amerikanischen und internationalen Automobilhersteller gerieten am Montag in die Verwerfung, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump eine 50%-ige Zollabgabe auf kanadische Automobilimporte für den 1. Januar 2026 vorgeschlagen hatte und US-fremde Fahrzeuge von der Abgabe freihielt.
Der S&P 500 Automobiles Index war vor der Bekanntgabe um 19 % gesunken und spiegelt den allgemeinen Druck in der Branche wider. Die Aktien von General Motors blieben größtenteils stabil und schloss mit 87,93 US-Dollar, was einem Anstieg von 2,07 % auf den Tag entspricht. Ford Motor fiel um 3,33 %, während Tesla um 3,51 % auf 350,12 US-Dollar sank. Stellantis, das in Brampton und Windsor in Kanada Werke betreibt, fiel um 4,77 % auf 5,23 US-Dollar und damit setzt es seinen bisherigen Kurs von 53,76 % Abbau im Jahresverlauf fort.
Toyota Motor, das seine US-Fabriken in Texas, Kentucky und Mississippi unterhält, fiel im Jahresvergleich um 10,19 %, zeigte jedoch relativen Aufwärtstrend mit Tagesgewinnen von 1,72 % am Montag. Der relative Stärkeindex der Gesellschaft lag auf 61,0 und deutete auf Aufwärtstrend hin.
Die technischen Indikatoren zeigten Schwachpunkte bei mehreren Namen. Der wöchentliche MACD von Tesla lag bei -19,95, während der wöchentliche StochRSI von Stellantis bei 0,0 notiert wurde, was überverkaufte Bedingungen signalisierte. Der tägliche relative Stärkeindex von Ford mit 46,4 deutete auf unternehmenssetzende kurzfristige Bewegung hin, wobei der durchschnittliche Richtungsindex bei 15,8 lag.
Das vorgeschlagene Rahmen für die Zölle richtet sich gegen die Einfuhren kanadischer Fahrzeuge und bietet gleichzeitig eine Nulltarifbehandlung für die Produktion in den USA. Dies hat potenziell die Dynamik der Lieferkette für die nordamerikanischen Automobilhersteller umgestaltet.












