ADVERTISEMENT
LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Unternehmen/UnternehmenArticle

Die Schweiz und China bringen den Handelsabkommen finalisiert, um fast alle Zölle auf Schweizer Ausfuhren abzuschaffen

Das aktualisierte Abkommen senkt die Zölle auf 99,8% der schweizerischen Waren nach China, darunter Uhren, Arzneimittel und Maschinen, mit jährlichen Einsparungen von 244 Millionen Franken.

HV
Helena Vásquez · Business Desk · 21 Aug 2026 · 21:12 · 2 Min. Lesezeit
Teilen
Die Schweiz und China bringen den Handelsabkommen finalisiert, um fast alle Zölle auf Schweizer Ausfuhren abzuschaffen

Die Schweiz und China haben Verhandlungen über die Ausweitung ihres bestehenden Freihandelsabkommens abgeschlossen, wodurch die Zölle für 99,8 % der Schweizer Ausfuhren nach China abgeschafft werden, teilte die Schweizer Staatssekretariat für wirtschaftliche Angelegenheiten (SECO) am Donnerstag mit.

Im Rahmen des aktuellen Rahmens kommen erst etwa die Hälfte der Schweizer Exporte nach China zollfrei rein. Das revidierte Abkommen wird den zollfreien Zugang für fast alle Kategorien erweitern und so jährliche Zollersparnisse in Höhe von rund 244 Millionen Franken ermöglichen. Die chinesischen Importe in die Schweiz sind bereits largely zollfrei.

Zu den Kernsektoren, die von den stufenweisen Zollsenkungen profitieren, gehören Uhren, pharmazeutische Produkte, Maschinen und Chemikalien, wobei die Umsetzung über mehrere Jahre verteilt ist. Für landwirtschaftliche Produkte wie Käse und gerösteten Kaffee gilt ein 10-jähriges Ausstiegsjahr, während Artikel wie Schokolade, Säuglingsnahrung, Wein und getrocknetes Fleisch bereits in China zollfrei eingeführt werden. Für sensible landwirtschaftliche Produkte, einschließlich Obst, Gemüse und Fruchtsäfte, werden Zollsenkungen innerhalb der bestehenden WTO-Quoten vorgesehen, wobei saisonbedingte Einschränkungen berücksichtigt werden.

Das Abkommen berührt auch spezifische chinesische Interessen, wie Katzenfutter, Sonnenblumenkerne und Ölsaaten, und synchronisiert Zugeständnisse mit der Schweizer Agrarpolitik. Rund 80 % der chinesischen Agrarausfuhren gelangen bereits meh­ranreisensefrei in die Schweiz.

Die Umwelt-und Arbeitsbestimmungen wurden verschärft, wobei ein spezifisches Kapitel über nachhaltige Entwicklung verbindliche Zusagen enthält. SECO bezeichnete dies als eines der ambitioniertesten Umweltkapitel, das die Schweiz bei einseitigen Verträgen ausgehandelt hat, und als eines der strengsten, die China bis jetzt in irgendeinem Freihandelsabkommen akzeptiert hat. Ein neues digitales Handelskapitel umfasst Bestimmungen zu Großpacksendungen und legt den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit im Bereich der Produktsicherheit sowie auf deren Durchsetzung.

Der Präambel wurde aktualisiert und verweist nun erstmals für China in einem Freihandelsabkommen auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sowie auf Verpflichtungen im Rahmen multilateraler Umweltabkommen. Weitere Anpassungen betreffen die Ursprungsregeln, den Dienstleistungsbereich, den Wettbewerb und die technische Zusammenarbeit.

Kritiker bezweifelten die Durchführbarkeit der neuen Verpflichtungen. Thierry Theurillat, Professor an der Neuchâteler Wirtschaftsschule, verwies auf auf kommene Bedenknis in Bezug auf Umweltschutz und Arbeitsbedingungen in China und stellte die Frage, wer für die Einhaltung sorgen wird. Lionel Fatton von der Webster Universität in Genf betonte das mangelnde Fortschritt bei den Menschenrechtsfragen und warnte vor einem möglichen Gegenreaktion der Zivilgesellschaft.

Schweizer politische Parteien, darunter die Grünen und die Sozialdemokraten, äußerten Bedenken, wobei die Grünen die Durchführung eines Referendums androhten. Der Rechtstext wird nun in der Vorbereitung auf eine geplante Unterzeichnung im Jahr 2026 finalisiert, gefolgt von parlamentarischen Genehmigungsverfahren in beiden Ländern.

Schweiz und China etablierten ihr ursprüngliches Freihandelsabkommen 2014. Die Verhandlungen zur Erhöhung des Pakts begannen 2024 und wurden nach fünf Runden abgeschlossen. China ist der dritte grösste Handelspartner der Schweiz, wobei der bilaterale Warenhandel 2023 auf insgesamt 33,5 Milliarden Franken belief. Die Schweizer Exporte nach China erreichten 15,2 Milliarden Franken, die Importe beliefen sich auf 18,3 Milliarden Franken.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
ADVERTISEMENT
Artikel teilen
HV
Geschrieben von
Helena Vásquez
Business Desk

Helena covers corporate news for listed and private companies across Europe, from strategy shifts to leadership changes, with an eye for what a story signals about the broader market.

Mehr von Helena Vásquez →
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
ADVERTISEMENT