Der Schweizer Energiekonzern BKW meldete einen Rückgang des Ebit im ersten Halbjahr um 15 % auf 263,7 Millionen Franken, nachdem der Stromerzeugung aus Wasserkraft und Windentwicklungschroni g und regionale Marktverstörungen den Stromhandel belasteten.
Der Gesamtumsatz in der Periode Januar bis Juni sank um 3,1 % auf 2,18 Milliarden Franken. Der Energiesektor erzielte 951 Millionen Franken, was ein Rückgang von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutete. Die reduzierten Wassermengen aufgrund der Herausforderungen in der hydrologischen Situation und die schwächere Windausbeute waren für den Rückgang der Windkraftleistung verantwortlich. Auch die Ergebnisse im Bereich Stromhandel wurden durch die Volatilität im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten belastet, während die Netzbusiness und die Dienstleistungsaktivitäten jedoch weiterhin stabil waren.
Der Netto-Gewinn stieg um 7 % auf 217,6 Millionen Franken und wurde durch Gewinne aus den Entsorgungs- und Abfallbehandlungsfonds für das Kernkraftwerk Mühleberg unterstützt. Die Ergebnisse entsprachen nicht den Erwartungen der Analysten in Bezug auf den Umsatz und das EBIT, so die Daten von AWP.
BKW bestätigte die prognostizierte EBIT-Spanne für das gesamte Jahr in der Größenordnung von 650 bis 750 Millionen Franken, erwartet jedoch jetzt Ergebnisse am unteren Ende. Das Management rechnet mit einer stärkeren zweiten Jahreshälfte, wobei der Stromerzeugungsgeschäft stabil bleiben dürfte und die Dienste weiterhin positiv abschneiden sollen.









