ADVERTISEMENT
LIVE-DESK·Globale Marktredaktion·Last updated 14s ago
ADVERTISEMENT
Märkte/AktienArticle

SMI zum zweiten Mal in Folge schwächer: Pharmawerte und Partners Group belasten Blue Chips

Der Schweizer Leitindex SMI verliert 0,34% auf 14.319,29 Punkte, während Brent auf über 93 Dollar je Barrel notiert. Roche, Novartis und Partners Group geben nach.

PA
Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 21 Aug 2026 · 10:06 · 2 Min. Lesezeit
Teilen
SMI zum zweiten Mal in Folge schwächer: Pharmawerte und Partners Group belasten Blue Chips

Der Schweizer Leitindex SMI schloss am Freitag zum zweiten Mal in Folge schwächer. Belastet wurde die Entwicklung vor allem durch Rücksetzer bei den Pharmariesen sowie bei Partners Group. Gleichzeitig hielt sich der Ölpreis über der Marke von 93 Dollar je Barrel, getrieben von den anhaltenden Spannungen im Nahen Osten.

Der SMI gab um 0,34% auf 14.319,29 Punkte nach, während der breitere SPI um 0,26% auf 20.147,48 Punkte zurückfiel. Bei den 20 SMI-Werten hielten sich Gewinne und Verluste in etwa die Waage. Der Mid-Cap-Index SMIM verlor marginal 0,06% und schloss bei 3.137,87 Punkten. Damit markiert der Rückgang die zweite Woche in Folge mit Verlusten für den SMI – ausgelöst durch steigende US-Renditen und höhere Ölpreise. Die jüngsten PMI-Daten aus der Eurozone, die besser als erwartet ausgefallen waren, vermochten die Stimmung nicht nachhaltig zu verbessern.

Angeführt von den Pharmatiteln Roche und Novartis, die nach zuvor starker Performance um 1,4% bzw. 0,9% nachgaben, entwickelte sich der SMI schwächer. Auch Alcon verlor 1,3%, Partners Group gab um 1,0% nach, während Richemont mit einem Plus von 0,1% von der Ausweitung des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und China profitierte. Swatch stieg um 0,9% und wurde durch eine leichte Erholung der Nachfrage aus China gestützt.

Im breiten Marktverbund stieg Vetropack um 5,9% nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen, die ein währungsbereinigtes Umsatzplus sowie die erste mittelfristige Prognose unter neuem CEO Lukas Burkhardt enthielten. Holcim legte um 1,2% zu, nachdem das Unternehmen den Kauf des deutschen Unternehmens Fermacell für 840 Millionen Euro bekannt gegeben hatte – eine Transaktion, die von Analysten positiv bewertet wurde.

Die Stimmung bleibt gespalten: Einige Marktteilnehmer verweisen darauf, dass die technische Verfassung des SMI trotz schwierigem makroökonomischem Umfeld intakt sei. Die Investmentabteilung von UBS behielt ihre konstruktive Grundhaltung bei und verwies dabei auf widerstandsfähige Ausgaben im KI-Bereich, stabile Unternehmensgewinne sowie nachlassenden Inflationsdruck als mögliche Auftriebskräfte für die Aktienmärkte.

Der Ölpreis verharrte auf hohem Niveau über 90 Dollar je Barrel, da die geopolitischen Risiken im Nahen Osten anhielten. Brent notierte zwar etwas unter den Tageshöchstständen, bewegte sich aber nahe der Marke von 93 Dollar je Barrel. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen, verstärkte die Versorgungsängste zusätzlich.

Analysten der Deutschen Bank stuften Straumann von „Kauf“ auf „Halten“ herab, was den Aktienkurs um 3,2% nach unten drückte.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
ADVERTISEMENT
Novara — A Smarter Way to Access Global Markets
Artikel teilen
PA
Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

Mehr von Priya Anand →
ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT