Der finnische Hersteller von Angelruten, Rapala VMC Corporation, verzeichnette im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg der Nettoverkäufe um 11 % auf 134,8 Millionen Euro, der vor allem durch die starke Nachfrage in Nordamerika verursacht wurde.
Der vergleichbare operative Gewinn stieg im Vorjahresvergleich um 57 Prozent auf 13,5 Millionen Euro und erhöhte die operative Gewinnmarge von 6,9 auf 10,0 Prozent. Der gebuchte operative Gewinn belief sich auf 15,8 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg auf 8,5 Millionen Euro von 2,2 Millionen Euro, während der einfache und verdünnte Ergebnis je Aktie auf 0,19 Euro von 0,02 Euro stieg.
Nordamerika leistete 57 % zu den Gesamtverkäufen bei einem H1-Ertrag von 77,2 Millionen Euro, was einem Anstieg von 19 % in vergleichbaren Währungen entspricht. Die Verkäufe in der Region stiegen im 2. Quartal um 18 % auf 36,7 Millionen Euro. Die H1-Verkäufe in Europa lagen im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres bei 44,4 Millionen Euro, wobei die Nachfüllverkäufe im 2. Quartal um 4 % rückgingen auf 21,7 Millionen Euro. Der Rest der Welt erzielte H1-Verkäufe von 13,2 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 9 % gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht und vor allem auf legale Ausflüge im südamerikanischen Segment beruht, einschließlich der zusätzlichen Verkäufe eines neuen Okuma-Vertriebs in Chile.
Der Cashflow aus den operativen Aktivitäten verdoppelte sich auf 16,7 Millionen Euro, ohne Arbeitskapitaleffekte belief sich der Cashflow auf 18,5 Millionen Euro. Das Inventar reduzierte sich auf 80,1 Millionen Euro, was 33,8 % der Umsätze entspricht, gegenüber 36,4 % im Vorjahr. Die netto zinspflichtige Schulden lagen am Ende des 2. Quartals bei 77,7 Millionen Euro, wobei der Verschuldungsgrad bei 2,28 lag, gegenüber 3,59 im 1. Quartal.
Der vergleichbare operative Gewinn für das Ganzjahr 2026 liegt prognostiziert zwischen 12 Millionen Euro und 14 Millionen Euro und überstieg damit die Höhe von 8,4 Millionen Euro im Jahr 2025. Die Gruppe wies zudem einen positiven Effekt von 2,4 Millionen Euro aus anderen vergleichbarkeitseingeschränkenden Faktoren auf, hauptsächlich aufgrund von Erträgen aus der Rückerstattung von US-Zöllen im Rahmen des International Emergency Economic Powers Acts. Ebenso wurde eine geringe negative Markt-reifungswirksamung von 0,1 Millionen Euro bei operativen Währungsderivaten verzeichnet.












