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Märkte/AktienArticle

SMI leicht höher; Geberit mit 8%-Plus nach starken Halbjahreszahlen

Der Schweizer Leitindex SMI startet mit einem Plus von 0,21% in die neue Handelswoche. Geberit führt die Gewinner mit einem Kursplus von 8% an, nachdem die Halbjahreszahlen überzeugt haben. Auch Implenia, Sensirion und Sunrise steigen, während Straumann, BKW und Emmi nachgeben.

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Priya Anand · Equities & Earnings Desk · 20 Aug 2026 · 11:40 · 2 Min. Lesezeit
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SMI leicht höher; Geberit mit 8%-Plus nach starken Halbjahreszahlen

Der Schweizer Marktindex SMI eröffnete am Mittwoch mit einem Plus von 0,21% und setzte damit die leichten Zugewinne vom Vortag fort. Defensive Werte und ausgewählte Mid-Caps kompensierten den breiteren Abwärtsdruck, der durch steigende Anleiherenditen und hohe Ölpreise ausgelöst wurde.

Geberit führte die Gewinner im SMI an und legte um 8% zu, nachdem das Unternehmen die Halbjahreszahlen vorgelegt hatte, die die Erwartungen der Analysten übertrafen. Der Sanitärtechnologie-Konzern verwies auf eine positive Entwicklung in seinen Kernmärkten und unterstrich damit seine defensive Position in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld. Auch Implenia stieg um 8% nach der Veröffentlichung seiner Halbjahreszahlen, während Sensirion 6%, die LLB 4% und Sunrise 1,5% zulegten. VAT, ein Ausrüster für Halbleitertechnik, notierte mit einem Plus von 0,6%, nachdem Jefferies das Rating auf «Hold» hochgestuft und das Kursziel angehoben hatte.

Den Gewinnen standen Verluste bei Straumann und BKW gegenüber, die jeweils um 4,5% nachgaben, sowie bei Emmi, das 1,7% verlor. Burckhardt Compression stieg um 1,2%, nachdem Investoren auf den Restrukturierungsplan des Unternehmens reagierten, der unter anderem Personalabbau vorsieht, um die niedrige Kapazitätsauslastung zu adressieren.

Die globalen Märkte blieben unter Druck durch steigende langlaufende Anleiherenditen, die mehrjährige Höchststände erreichten. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen stieg auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren, während die Renditen der 10- und 30-jährigen deutschen Bundesanleihen auf das höchste Niveau seit 2011 kletterten. Analysten führten diese Entwicklung auf wachsende Sorgen über nicht tragfähige Staatsschulden zurück. Die risikoaverse Stimmung belastete die Aktienmärkte: Der Nasdaq 100 gab 1,68% auf 29.490,96 Punkte ab, der S&P 500 verlor 0,69% auf 7.691,76 Punkte und der Dow Jones Industrial Average sank um 0,22% auf 53.343,40 Punkte.

Die Ölpreise stiegen, nachdem Verhandlungen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz für Tanker ins Stocken gerieten. Brent-Rohöl verteuerte sich um 0,7% auf 91,61 US-Dollar pro Barrel, während US-Leichtöl (WTI) um 0,8% auf 85,61 US-Dollar zulegte. Die geopolitische Lage verschärfte sich zudem durch eskalierende Spannungen im Nahen Osten, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass keine Verhandlungen mit dem Iran geführt würden, nachdem ein 60-Tage-Framework-Abkommen ausgelaufen sei.

Am Devisenmarkt gab der Dollar um 0,2% gegenüber dem Yen auf 159,31 JPY nach und näherte sich damit der Marke von 160, die historisch oft Spekulationen auf eine Intervention der Bank of Japan ausgelöst hat. Der Euro notierte stabil bei 1,1584 US-Dollar, während der Schweizer Franken gegenüber dem Euro unverändert bei 0,9400 blieb und gegenüber dem Dollar leicht auf 0,8116 CHF zulegte.

Unter den globalen Indizes gab der japanische Nikkei 225 um 2,6% nach und der chinesische Shanghai Composite verlor 1,8%, was die breite Risikoaversion angesichts höherer Renditen und Energiekosten widerspiegelte. Analysten warnten, dass die Kombination aus steigenden langfristigen Zinsen, geopolitischen Risiken, hohen Energiepreisen und möglichen Enttäuschungen bei KI-Ergebnissen die Bewertungen am Aktienmarkt belasten könnte – selbst wenn der längerfristige Aufwärtstrend der US-Märkte intakt bleibe, sofern sich die Gewinnentwicklung und die Finanzierungsbedingungen stabilisieren.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von einer Finances-Review-Redakteurin bearbeitet.
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Geschrieben von
Priya Anand
Equities & Earnings Desk

Priya covers listed equities and corporate earnings, reading quarterly results and guidance for what they signal about sector health and forward valuations.

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