Die Schweizer Inflation stieg im August auf 0,8% von 0,4% im Juli, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.
Der Anstieg war die höchste inflationsrate seit Beginn des Jahres 2024 und beendete mehrere Monate des kontinuierlichen rückläufigen Preisanstiegs. Der FSO führte die Beschleunigung vor allem auf höhere Energiekosten zurück, darunter die Erhöhung der Preise für Benzin, Diesel und Heizöl. Auch die Mietpreise von Wohnungen trugen zur Steigerung des Verbraucherpreisindex bei.
Die Preise für Importwaren stiegen stark innerhalb des Monats und erhöhten damit den Inflationsdruck weiter. Die FSO bemerkte, dass erneute geopolitische Spannungen im Nahen Osten zu den hohen Energiepreisen weltweit beigetragen hätten, die sich auf die Kosten für Kraftstoffe und Heizung inländisch auswirkten.
Die August-Zahl folgt auf eine Phase mässiger Inflation in der Schweiz, in der der Preisanstieg sich aus früheren Spitzen im Jahr 2023 und Anfang 2024 verlangsamt hatte. Die jüngsten Daten deuten auf eine Umkehr dieses Trends hin, obwohl die Zentralbank noch keine unmittelbaren Anpassungen ihrer Politik aufgrund einer einzigen Monatszahlung signalisiert hat.












